EU an Nicaragua: Gewalt und Repression beenden

EU an Nicaragua: Gewalt und Repression beenden
Von Stefan Grobe
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Brüssel bietet Vermittlung zwischen Konfliktparteien an

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Die Europäische Union hat die Regierung Nicaraguas aufgerufen, die Gewalt im Land sowie Repression und willkürliche Festnahmen zu beenden.

Die Angriffe auf Studenten und Zivilisten sowie die Verzögerung bei der Bereitstellung medizinischer Hilfe seien bedauerlich, ließ EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini erklären.

Sie verlangte, die Verantwortlichen für das Vorgehen gegen Zivilisten müssten zur Rechenschaft gezogen und die Guerillagruppen entwaffnet werden.

Zugleich bot Mogherini die Vermittlung der Europäischen Union an, um einen Dialog zwischen den Konfliktparteien in Gang zu setzen. Dieser solle den demokratischen Prozess stärken und Neuwahlen ermöglichen.

Mogherini äußerte sich über die Lage in Nicaragua am Rande des Treffens der Außenminister der Gemeinschaft der Lateinamerikanischen und Karibischen Staaten (CELAC) mit ihren EU-Kollegen in Brüssel.

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