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EU-Gipfel berät über Energiepreise und Rechtsstaatlichkeit in Polen

Angela Merkel auf ihrem vielleicht letzten EU-Gipfel
Angela Merkel auf ihrem vielleicht letzten EU-Gipfel Copyright YVES HERMAN/AFP or licensors
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Von Ana LAZARO
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Am ersten Tag des Europäischen Rats hatten die Staats- und Regierungschefs komplizierte Probleme zu bewältigen. Fünf Stunden lang berieten sie über Wege, den starken Anstieg der Energiepreise zu bewältigen.

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Es könnte Angela Merkels letzter EU-Gipfel gewesen sein. Während der 16 Jahre ihrer Kanzlerschaft brachte sie bislang sage und schreibe 107 EU-Gipfeltreffen auf ihr Konto.

Nur Jean-Claude Juncker brachte es auf mehr, aber der war auch erst Ministerpräsident und dann EU-Kommissionspräsident. Jacques Chirac brachte es auf weniger, Nicolas Sarkozy erst recht.

Am ersten Tag des Europäischen Rats hatten die Staats- und Regierungschefs komplizierte Probleme zu bewältigen.

Fünf Stunden lang berieten sie über Wege, den starken Anstieg der Energiepreise zu bewältigen. Einige sprachen sich für gemeinsame Gas-Einkäufe aus, andere wollten lieber einen weniger ehrgeizigen Green Deal. Eine Entscheidung wurde nicht getroffen - man will weiter nachdenken.

Beim Thema Rechtsstaatlichkeit in Polen bekam Ministerpräsident Morawiecki als erster das Wort. Nach einer Woche scharfer Auseinandersetzungen mahnte die deutsche Kanzlerin zu einem Dialog. Man müsse wieder zusammenkommen, sagte sie.

Merkel sprach aus einer Erfahrung, wie sie niemand sonst in der Runde vorweisen konnte.

Journalist • Stefan Grobe

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