Mit dem KI-Gesetz will Brüssel globale Standards setzen – doch Europas KI-Nutzung und Investitionen bleiben niedrig. Während die USA und China davoneilen, kämpft Europa mit fragmentierten Märkten und Talentabwanderung. Kann der Kontinent den Rückstand noch aufholen? Sehen Sie sich das Video an.
Europa will im Bereich der künstlichen Intelligenz weltweit führend sein, liegt aber immer noch hinter den Vereinigten Staaten und China zurück. Die EU hat die KI-Akte eingeführt, um internationale Standards zu setzen, doch die Akzeptanz und die Investitionen in KI in den Mitgliedstaaten bleiben begrenzt.
Nur wenige europäische Unternehmen nutzen KI, eine Zahl, die deutlich unter dem EU-Ziel für 2030 liegt. In anderen Regionen übersteigen die Risikokapitalinvestitionen die in Europa, so dass Start-ups oft Mühe haben, zu wachsen. Fragmentierte Märkte, die Abhängigkeit von externen Cloud-Anbietern und die Abwanderung von qualifizierten Fachkräften stellen zusätzliche Herausforderungen dar.
Die Staats- und Regierungschefs der EU hoffen, dass klarere Vorschriften und höhere Investitionen die Wettbewerbsfähigkeit verbessern werden. Wird der auf Regulierung ausgerichtete Ansatz der EU Innovation und Wachstum fördern, oder besteht die Gefahr, dass er Europa weiter zurückfallen lässt? Das bleibt die zentrale Frage.