Ursula von der Leyen stellt den Wettbewerbsplan "One Europe, One Market" vor, der den Binnenmarkt bis 2027 vollenden soll. Einzelheiten dazu liefert der Euronews-Chatbot.
Die EU ist die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt. Doch alte und neue Hürden, ob mit oder ohne Regulierung, bremsen weiterhin ihr Wachstumspotenzial und ihre Widerstandskraft.
Der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss schätzt, dass die Zersplitterung des Binnenmarkts jedes Jahr bis zu 500 Milliarden Euro an zusätzlicher Wirtschaftsleistung kostet. Sie treibt die Kosten für Unternehmen in die Höhe, schwächt den Wettbewerb und schmälert den Nutzen für Verbraucherinnen und Verbraucher. Nach Berechnungen des Internationalen Währungsfonds wirken die nichttarifären Schranken zwischen den Mitgliedstaaten wie Zölle von rund 44 % auf Waren und 110 % auf Dienstleistungen.
Diese Reibungsverluste untergraben die Wettbewerbsfähigkeit der EU und vergrößern den wirtschaftlichen Abstand zu den USA und China. Der Fahrplan "One Europe, One Market" soll das ändern.
Die EU-Kommission will über die bisherigen „vier Grundfreiheiten“ hinausgehen und die Integration des europäischen Binnenmarkts deutlich beschleunigen. So soll die Wettbewerbsfähigkeit der EU steigen. Mit "One Europe, One Market" strebt die EU bis Ende 2027 einen vollständig integrierten Binnenmarkt in strategischen Bereichen wie Handel, Digitalwirtschaft und Energie an. Das jährliche Wachstum der EU-Wirtschaft soll damit über die derzeitigen drei bis vier Prozent hinausgehen.
Auch wenn das Vorhaben noch in den Anfängen steckt, stößt es bereits auf breite Zustimmung der Mitgliedstaaten. Beim nächsten Europäischen Rat am 19. und 20. März erhalten die Staats- und Regierungschefs einen ersten Einblick in den Aktionsplan.
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