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Phänomen Blue Moon: Zwei Vollmonde in einem Monat

Blue Moon im Mai: So werden die Monde volkstümlich in Deutschland genannt
Blue Moon im Mai: So werden die Monde volkstümlich in Deutschland genannt Copyright  Copyright 2023 The Associated Press. All rights reserved
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Von Franziska Müller
Zuerst veröffentlicht am
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Auf den Blumenmond folgt der Bluemoon. Denn diesen Mai gibt es einen Doppelvollmond – ein Phänomen, das so nur alle paar Jahre vorkommt.

Im Mai gehen nicht nur alle Blumen und Blüten auf, auch der Mond zeigt sich diesen Monat gleich zwei Mal. Das Phänomen des Doppelmondes nennt man auch "Blue Moon". Das Himmelsspektakel kommt so vielleicht alle zwei bis drei Jahre vor.

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Heute, am 1. Mai 2026, ist Vollmond – doch es wird nicht der einzige in diesem Monat bleiben. Der sogenannte Doppelmond oder auch "Blue Moon" entsteht durch die Parallelen von zwei Zeitzählungen.

Der Mondzyklus dauert etwa 29,5 Tage. Da ein Kalendermonat meist 30 oder 31 Tage hat, verschieben sich die Vollmonde einmal durch den gesamten Kalender hindurch. Ist der erste Vollmond ganz am Anfang des Monats, passt ein zweiter noch in denselben Monat.

Bereits bevor der Mond am Abend aufgeht, erreichte er die Vollmondphase und leuchtet gegen 21:00 als ganz ausgefüllter Kreis vom Himmel.

Blumenmond am 1. Mai

Im Deutschen wird der Mai-Vollmond traditionell als "Wonnemond" bezeichnet. Die "Wonne" aus dem Altdeutschen steht für Freude und Glück. Weil der Frühling im Mai seinen Höhepunkt erreicht, spiegelt sich die überschwängliche Stimmung der Jahreszeit im Namen wider.

Diesmal kommt er im Mai besonders früh und läutet längere Tage, neues Leben und die sprießende Flora und Fauna ein. Die Menschen sind wieder länger draußen unterwegs, das Leben kehrt zurück auf die Straßen, in die Bars und Cafés.

Doch nicht nur die Deutschen haben dem Mai-Mond einen symbolischen Namen verpasst. Auf der anderen Seite des Atlantiks nennen indigene Völker Nordamerikas die Nachtgestalt "Blumenmond". Auch hier haben sich die Menschen an ihrer Umgebung orientiert: Die Natur scheint neu zu erblühen. Besonders verbreitet sind die Namen für Monde, die die Algonquin, eines der Völker amerikanischer Ureinwohner aus dem Osten Nordamerikas, ihnen gegeben haben.

So werden die Monde volkstümlich in Deutschland genannt

Diese Bezeichnungen sind allerdings rein volkstümlich. Es handelt sich dabei um kulturelle Überlieferungen ohne wissenschaftliche Relevanz für die Astronomie.

Blaumond am 31. Mai

Weil der Mondzyklus etwas kürzer ist, verschiebt sich der Tag des Vollmonds über die Monate und Jahre hinweg immer wieder um einige Tage. So fällt der Blumenmond in diesem Jahr auf einen 1. Mai – und lässt Raum für einen zweiten Vollmond am 31. Mai. Der Doppelvollmond wird dann Blaumond oder "Blue Moon" genannt.

Das kommt von einer englischen Redewendung: "once in a blue moon", also auf deutsch "alle Jubeljahre". Sie bedeutet, dass etwas extrem selten oder fast nie vorkommt.

Ende des Monats soll der Vollmond bereits vor Mittag eintreten. Das bedeutet, dass man das relativ volle Bild des Mondes mit viel Glück sowohl in der Nacht vor als auch in der Nacht des 31. Mai betrachten könnte.

Der jüngst vergangene Blue Moon war im August 2023, davor im Oktober 2020. Auch hier sind die Vollmond-Tage auf den 1. und den 31. des Monats gefallen.

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