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Jahresbilanz Grenzkontrollen: Fast 50.000 unerlaubte Einreisen registriert

Polizeibeamte stehen am Grenzübergang zwischen Deutschland und Frankreich in Kehl, Deutschland, am Montag, dem 16. September 2024
Polizeibeamte stehen am Grenzübergang zwischen Deutschland und Frankreich in Kehl, Deutschland, am Montag, dem 16. September 2024 Copyright  AP Photo
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Von Nela Heidner
Zuerst veröffentlicht am
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Zwischen Mai 2025 und Mai 2026 hat die Bundespolizei an den deutschen Grenzen fast 50.000 unerlaubte Einreisen gezählt. Viele der Personen wurden zurückgewiesen. Auch Schleuser wurden festgenommen.

Nach Auswertung des Sondermeldedienstes der Bundespolizei sind innerhalb eines Jahres insgesamt 47.659 unerlaubte Einreisen an den deutschen Grenzen festgestellt worden. Das berichtet die Bild unter Berufung auf vorliegende Zahlen. Die Bilanz betrifft den Zeitraum zwischen 8. Mai 2025 und dem 7. Mai 2026.

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Dem Bericht zufolge wurden 34.914 Personen direkt an der Grenze oder im Zusammenhang mit dem illegalen Grenzübertritt zurückgewiesen bzw. zurückgeschoben.

"Zurückgewiesen" bedeutet, dass Personen direkt an der Grenze oder beim Versuch der Einreise abgewiesen werden, bevor sie rechtlich ins Land gelangen, während "zurückgeschoben" beschreibt, dass Personen nach einer festgestellten illegalen Einreise im Grenzraum wieder über die Grenze in das Nachbarland gebracht werden.

Fast 9.000 Personen mit offenen Haftbefehlen

1.821 Personen wurden an der Einreise gehindert, gegen sie lag eine Wiedereinreisesperre für Deutschland vor. Darüber hinaus nahm die Bundespolizei 8.842 Personen fest, gegen die offene Haftbefehle vorlagen.

1.415 Schleuser wurden verhaftet. Zudem wurden, als sogenannter "Beifang", 1.581 Personen aus dem links-, rechts- und ausländerextremistischen sowie islamistischen Spektrum festgestellt. 294 Migranten aus vulnerablen Gruppen haben ein Asylgesuch geäußert.

Um die umfassenden Grenzkontrollen sicherzustellen, setzt die Bundespolizei aktuell bis zu 14.000 Einsatzkräfte ein.

Vergleichswerte aus den Vorjahren liegen nicht vor, weil es systematische Grenzkontrollen vorher nicht gab.

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