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Pistorius in Kyjiw: Treffen mit Verteidigungsminister Fedorow

Symbolbild: Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD), 11.03.2026
Symbolbild: Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD), 11.03.2026 Copyright  AP Photo/Markus Schreiber
Copyright AP Photo/Markus Schreiber
Von Johanna Urbancik
Zuerst veröffentlicht am
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Bei einem Überraschungsbesuch in Kyjiw will Verteidigungsminister Boris Pistorius die deutsch-ukrainische Rüstungskooperation vertiefen. Für 11 Uhr Ortszeit ist ein gemeinsames Briefing mit dem ukrainischen Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow angesetzt.

Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius ist heute zu einem Überraschungsbesuch in der ukrainischen Hauptstadt Kyjiw eingetroffen. Der Deutschen Presse-Agentur (dpa) sagte er, dass es bei seinem Besuch über den Ausbau der Rüstungskooperationen gehe, sowie der Bau neuer Waffensysteme zusammen mit der Ukraine. Ziel bei seinem unangekündigtem Besuch sei laut der dpa diese Kooperation als Teil der strategischen Partnerschaft zu vertiefen.

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Wie Euronews aus Kreisen der ukrainischen Regierung erfahren hat, wird Pistorius dazu den ukrainischen Verteidigungsminister, Mychajlo Fedorow treffen. Ein gemeinsames Briefing ist für 11 Uhr morgens Ortszeit, was 10 Uhr MESZ entspricht, angesetzt.

"Deutschland und die Ukraine sind strategische Partner, die beide von der Kooperation profitieren. Daraus ergeben sich zahlreiche neue Projekte", so der Minister. "Im Fokus steht die gemeinsame Entwicklung modernster unbemannter Systeme in allen Reichweiten, gerade auch im Bereich deep strike. So stärken wir die Sicherheit unserer Länder."

Vergangenes Jahr hatte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) bei seinem ersten Besuch als Kanzler in der ukrainischen Hauptstadt angekündigt, dass Deutschland künftig nicht mehr preisgeben werde, welche Waffen an die Ukraine geliefert werden. Er begründete dies mit strategischer Ambiguität, sodass Russland nicht bereits im Vorfeld darüber informiert werde.

Neben militärischer Unterstützung investiert die Regierung auch in die ukrainische Rüstungsindustrie. Eigenen Angaben zufolgen hat die Regierung seit Beginn des russischen Angriffskriegs am 24.02.2022 "bilaterale zivile Unterstützung für die Ukraine in Höhe von rund 41 Milliarden Euro geleistet und militärische Unterstützung in Höhe von circa 55,5 Milliarden Euro geleistet beziehungsweise für die kommenden Jahre bereitgestellt."

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