Der DWD warnt am Wochenende vor starken Gewittern und schweren Regenfällen. Müssen wir uns jetzt vom Sommerfeeling verabschieden?
Der Mai sorgte bei den Deutschen mit teils heißen Temperaturen für Sommerfeeling. Doch am Freitagabend und in der Nacht zu Samstag ist eine schwere Unwetterfront über Niedersachsen, Teile von Nordrhein-Westfalen und Bremen gezogen. Für den Nordwesten hat der Deutsche Wetterdienst sogar eine Unwetterwarnung der Stufe 3 herausgegeben.
Nordrhein-Westfalen traf es Freitagabend besonders stark: Die Feuerwehr durfte umgestürzte Bäume wegräumen. Mehrere Städte meldeten vollgelaufene Keller und überflutete Straßen. Die Feuerwehr in Münster sprach von rund 120 Einsätzen und warnte die Bevölkerung, möglichst zu Hause zu bleiben und die Fenster verschlossen zu halten.
Auch Oberleitungen wurden beschädigt, weshalb die Bahnstrecke unter anderem zwischen Soest und Dortmund gesperrt war. Das bedeutete erhebliche Einschränkungen für die Zugreisenden. Am Samstagvormittag gab die Bahn folgendes Update: Die Reparaturen würden noch bis in die Nacht zum Sonntag andauern.
Auch der Fernverkehr war betroffen. Nach Angaben der Bahn warteten mehrere Fernzüge aus Sicherheitsgründen in Bahnhöfen die Gewitterfront ab, bevor sie ihre Fahrt fortsetzen konnten.
Betroffene Verbindungen: die Fernverkehrsverbindungen Münster – Osnabrück – Bremen, die Verbindungen vom Ruhrgebiet nach Hannover und die Verbindungen von Osnabrück in die Niederlande.
Der DWD warnt am Wochenende vor starken Gewittern und schweren Regenfällen. Besonders betroffen seien die nördlichen Teile von Rheinland-Pfalz, Bayern und Baden-Württemberg.