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Libanons Minister hofft auf "echteren" Waffenstillstand - nach Deal mit Israel

Ghassane Salamé, libanesischer Kulturminister
Ghassane Salamé, libanesischer Kulturminister Copyright  Euronews
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Von Méabh Mc Mahon & Aaron Casey
Zuerst veröffentlicht am
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Libanons Kulturminister Ghassan Salamé sagt in der Euronews-Sendung Europe Today, die von den USA vermittelte Waffenruhe mit Israel mache Hoffnung auf ein Ende der Kämpfe mit der Hisbollah, trotz der früheren Abkommen, die die Kampfhandlungen nicht beendet haben.

Nach der Vereinbarung über eine Feuerpause zwischen Israel und dem Libanon hat der libanesische Kulturminister Ghassan Salamé in der Euronews-Sendung Europe Today erklärt, er hoffe, dass die Waffenruhe diesmal deutlich ernster und ehrlicher gemeint sei als die vorherige, die seiner Ansicht nach "nicht einmal ein Waffenstillstand" gewesen sei.

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"Die Vereinbarung ist noch sehr frisch, es ist wohl zu früh, um einzuschätzen, wie belastbar sie ist“, sagte Salamé. Es sei aber "nicht besonders hilfreich", dass einige israelische Minister das Abkommen bereits ablehnten.

Trotzdem sieht Salamé das neue Abkommen durch das "direkte Engagement des Vermittlers“, also der USA, gestützt.

Hoffnung auf Druck der USA

"Ohne den Druck der USA hätten wir nicht damit gerechnet, dass die israelische Regierung einem solchen Abkommen zustimmt. Gerade wegen dieses anhaltenden Drucks können wir dieses Mal auf eine echte Umsetzung hoffen“, sagte Salamé.

Allerdings gibt es derzeit eine Phase wachsender Spannungen zwischen dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu und US-Präsident Donald Trump. Der Libanon gerät dadurch zwischen die Fronten der beiden Politiker.

Salamé äußerte zudem Sorge über die Schäden, die Israels "Invasion" in den vergangenen Monaten im Libanon angerichtet habe.

"Dabei sind 60 Dörfer völlig zerstört, dem Erdboden gleichgemacht worden, und auch zahlreiche bedeutende Kulturgüter getroffen worden, darunter das Château de Beaufort, an dem die Libanesinnen und Libanesen sehr hängen.“

Die fragile Feuerpause hängt davon ab, dass die von Iran unterstützte Hisbollah ihre Angriffe einstellt und ihre Kämpfer aus dem Gebiet südlich des Litani-Flusses abzieht. Allerdings waren keine Vertreter der Hisbollah an den Verhandlungen in Washington beteiligt.

Trotz der Verpflichtung zu einer Feuerpause soll Israel am Donnerstagmorgen mehrere Drohnenangriffe in der Region Nabatieh im Süden des Libanon geflogen haben.

Und die Hisbollah gab bekannt, sie habe in Al-Qantara im Südlibanon Raketen auf die israelische Armee abgefeuert und anschließend mit zwei Drohnen einen israelischen Kommandoposten angegriffen.

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