Deutschland schwitzt vor dem nächsten WM-Spiel der DFB-Elf. Zum Public Viewing werden vielerorts über 30 Grad erwartet, regional sogar bis zu 39 Grad. Die Gluthitze bringt eine explosive Mischung mit: Gewitter, Hagel und Starkregen.
Pünktlich zum nächsten WM-Auftritt der deutschen Nationalmannschaft rollt die bislang heißeste Wetterphase des Jahres über Deutschland. In weiten Teilen des Landes steigen die Temperaturen auf 30 bis 35 Grad, regional sind sogar Spitzenwerte von bis zu 39 Grad möglich. Besonders im Westen, Südwesten und Süden wird die Hitze zur Belastungsprobe.
Für Fans, die das Spiel beim Public Viewing verfolgen möchten, bedeutet das: viel trinken, Sonnenschutz nicht vergessen und möglichst schattige Plätze suchen. Denn selbst am Abend bleibt es vielerorts ungewöhnlich warm – häufig sinken die Temperaturen bis zum Anpfiff um 22:00 Uhr Mitteleuropäischer Zeit nur knapp unter die 25-Grad-Marke.
Am späten Abend bekommt es Deutschland am zweiten Vorrundenspieltag der Fußball-WM 2026 in Gruppe E mit der Elfenbeinküste zu tun.
Erst Glut-Hitze, dann drohen Gewitter
Mit der Hitze wächst allerdings auch das Unwetterpotenzial. Die feuchtwarme Luft liefert ideale Bedingungen für kräftige Wärmegewitter. Problematisch dabei: Wo sie tatsächlich entstehen, lässt sich oft erst kurzfristig vorhersagen.
Während einige Regionen den gesamten Tag sonnig bleiben könnten, können sich anderswo innerhalb kurzer Zeit mächtige Quellwolken bilden. Dann drohen lokal heftiger Starkregen, Hagel und stürmische Böen. Vereinzelt sind sogar unwetterartige Entwicklungen möglich.
Gerade rund um das Public Viewing sollten Fußballfans deshalb den Wetterradar im Blick behalten und auf kurzfristige Warnungen achten.
Bundesweit unterschiedliche Wetterlage
Im Norden ziehen bereits zum Start ins Wochenende örtlich Schauer und Gewitter durch. In Hamburg und Schleswig-Holstein sind trotz Temperaturen von über 30 Grad kräftige Gewitter mit Starkregen und Sturmböen möglich.
Auch in Berlin und Brandenburg bleibt es hochsommerlich heiß. Gleichzeitig steigt dort das Risiko für kräftige Gewitter mit Hagel und teils erheblichen Regenmengen.
Im Westen und Südwesten sorgt die extreme Hitze ebenfalls für eine angespannte Wetterlage. Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen und Niedersachsen müssen besonders zum Nachmittag und Abend mit einzelnen Gewitterzellen rechnen. Im Süden werden die höchsten Temperaturen erwartet, gleichzeitig ist auch dort die Gewittergefahr erhöht.
Perfektes Fußballwetter? Nur mit Einschränkungen
Für das Deutschland-Spiel selbst spricht vieles für einen warmen Fußballabend. Zum Anpfiff dürfte es in den meisten Regionen noch deutlich über 20 Grad sein. Allerdings kann es regional genau dann ungemütlich werden, wenn sich die aufgeheizte Luft entlädt.
Das bedeutet: Während manche Fans einen lauen Sommerabend genießen, könnten andere ihr Public Viewing wegen Blitz, Starkregen oder Hagel kurzfristig unterbrechen müssen.
So ist das Wetter an den WM-Spielorten
Auch in den Gastgeberländern der Weltmeisterschaft bleibt das Wetter sommerlich. In vielen Teilen der USA herrschen hohe Temperaturen, regional begleitet von teils kräftigen Gewittern – vor allem im Osten und Mittleren Westen. In Mexiko bestimmen verbreitet warme bis heiße Bedingungen das Wetter, allerdings sorgen dort ebenfalls nachmittägliche Gewitter immer wieder für Abkühlung.
Kanada präsentiert sich dagegen vielerorts etwas gemäßigter, wenngleich auch dort sommerliche Temperaturen und einzelne Schauer oder Gewitter möglich sind.