Das Feuer brach in einem Patientenzimmer der Gefäßchirurgie aus. Zwei Patienten starben, das Krankenhaus wurde vollständig evakuiert. Die Brandursache wird weiterhin ermittelt.
Nach dem Brand im Krankenhaus in Ludwigslust gibt es neue Details zur Unglücksursache. Das Feuer brach nach Angaben des Landkreises Ludwigslust-Parchim in einem Patientenzimmer der Gefäßchirurgie aus.
Zwei Patienten kamen ums Leben. Einer befand sich laut der deutschen Presse-Agentur (dpa) in dem Zimmer, in dem das Feuer ausbrach, der zweite im benachbarten Zimmer. Eine weitere Person hat eine Rauchgasvergiftung erlitten. Wie die Bild-Zeitung berichtet, soll laut der Polizei mindestens eine Person derzeit wiederbelebt werden. Insgesamt acht Freiwillige Feuerwehren mit rund 90 Kameraden waren im Einsatz, dazu noch 20 Sanitäter. Rund 90 Feuerwehrleute aus acht Freiwilligen Feuerwehren sowie 20 Sanitäter waren im Einsatz.
Das Krankenhaus wurde vollständig evakuiert, auch die Nebengebäude wurden geräumt. Die Patienten sowie das Personal wurden zunächst auf dem Klinikgelände in Sicherheit gebracht. Fünf Patienten wurden vorsorglich in andere Krankenhäuser verlegt.
Die Notaufnahme war zwischenzeitlich gesperrt, inzwischen ist sie wieder zugänglich. Der Brand ist mittlerweile unter Kontrolle. Die Radiologie blieb nach Angaben des Landkreises von den Flammen verschont, allerdings wurde die Technik des Herzkatheter-Labors durch Löschwasser beschädigt. Die Ursache des Feuers ist weiterhin unklar und Gegenstand der Ermittlungen.