Frankreich trifft am Samstag um 23 Uhr in Miami im Spiel um Platz drei der WM 2026 auf England.
Nach vierzehn Jahren als Nationaltrainer der Bleus hofft Didier Deschamps auf einen Abschied mit einem Sieg.
Er hätte diese lange Ära lieber mit einem weiteren Titel gekrönt. Stattdessen bleibt dem französischen Nationaltrainer nur das Spiel um Platz drei gegen England, nachdem sein Team im Halbfinale klar mit 0:2 gegen Spanien verlor.
Als Spieler gewann Deschamps 1993 mit Olympique Marseille die Champions League, 1998 mit Frankreich die Weltmeisterschaft und 2000 den EM-Titel. Als Trainer holte er mit den Bleus bei der WM 2018 den zweiten Stern, erreichte zudem 2022 erneut das WM-Finale und 2016 das Endspiel der Europameisterschaft. Damit hat er sich unauslöschlich in die Geschichte des französischen Fußballs eingeschrieben.
Die Enttäuschung über das verpasste Finale ist groß, doch die Spieler wollen dieses letzte Spiel unbedingt gewinnen. "Natürlich wollen wir das auch für den Coach, nach allem, was er für die Équipe de France und für jeden Einzelnen von uns getan hat, denn die Spieler, die hier sind, hat er ausgesucht und niemand sonst. Wir müssen ihm wenigstens ein bisschen dankbar sein", sagte Verteidiger der Bleus Ibrahima Konaté auf der Pressekonferenz.
Wie Konaté könnten weitere Profis, die bei dieser WM bislang nur wenig Einsatzzeit hatten, gegen England in die Startelf rücken.
Kapitän Kylian Mbappé dürfte dennoch von Beginn an spielen, denn er kann noch Torschützenkönig des Turniers werden. Der Stürmer von Real Madrid war im bisherigen Weg der Franzosen bis ins Halbfinale entscheidend. Er erzielte acht Tore in sieben Spielen, genau wie Lionel Messi. Der argentinische Superstar ist mit 21 Treffern zudem aktuell bester Torschütze der WM-Geschichte, Mbappé steht bei 20.