Loader
Finden Sie uns
Werbung

Weiter werden Menschen vermisst: Spanische Polizei meldet 72 Tote vor Ceuta

Mehrere Migranten, die aus Marokko nach Spanien gelangten, sitzen vor dem vorläufigen Aufnahmezentrum CETI in der spanischen Exklave Ceuta.
Mehrere Migranten, die aus Marokko nach Spanien gelangten, sitzen vor dem Aufnahmezentrum CETI im spanischen Exklave Ceuta. Copyright  Bernat Armangue / AP
Copyright Bernat Armangue / AP
Von Javier Iniguez De Onzono
Zuerst veröffentlicht am
Teilen Kommentare Euronews bei Google hinzufügen
Teilen Close Button

Der Regierungsvertreter der Autonomen Stadt Ceuta gab an, es sei schwer zu beurteilen, wie viele Migranten auf dem spanischen Gebiet geblieben seien. Die Aufnahmeangebote in Ceuta sind überlastet.

Der Beauftragte der spanischen Regierung in Ceuta, Miguel Ángel Pérez, bezifferte die Zahl der Todesopfer nach dem massenhaften Grenzübertritt zuletzt auf 72. Das sind fünf mehr als im vorherigen Zwischenstand angegeben. Die Zahl könnte weiter steigen, denn mehrere marokkanische Familien melden Angehörige als vermisst, wenden sich an Medien und soziale Netzwerke, um ihre Liebsten zu finden.

WERBUNG
WERBUNG

Pérez bekräftigte die Darstellung der Regierung, wonach diese vorab keine Hinweise auf den massiven Grenzübertritt zwischen Donnerstag und Freitag vergangener Woche erhalten habe. In diesem Zeitraum überquerten mehr als 50.000 Menschen schwimmend die Grenze und erreichten den Strand El Tarajal in Ceuta.

Euronews arbeitet daran, diese Informationen weiter zu ergänzen.

Zu den Barrierefreiheitskürzeln springen
Teilen Kommentare Euronews bei Google hinzufügen

Zum selben Thema

Ceuta: Geheimdienst warnte Spaniens Regierung schon Tage vor der Krise

Weiter werden Menschen vermisst: Spanische Polizei meldet 72 Tote vor Ceuta

Zehn Bußgelder an Spaniens Stränden, die Urlauber kennen sollten