Ein Nussgipfel für mehr als 1.700 Euro: Einer Seniorin in der Schweiz ist beim Bezahlen in einer Bäckerei offenbar ein folgenschwerer Fehler unterlaufen. Aufgefallen ist die ungewöhnlich hohe Abbuchung erst später.
Die Inflation hat den Besuch beim Bäcker für viele Menschen in den vergangenen Jahren immer teurer gemacht. Während sich viele je nach Region inzwischen über einen Cappuccino to go für mehr als fünf Euro beschweren, schlug ein einfacher Bäckereibesuch für eine Seniorin in der Schweiz gleich mit einem vierstelligen Betrag auf dem Konto zu Buche.
Wie das Schweizer Konsumentenmagazin "Beobachter" berichtet, hatte sich die Frau im Juli am Hauptbahnhof von Winterthur einen Nussgipfel als Snack gegönnt. Der Preis am Ende: mehr als 1.700 Euro.
Grund dafür waren jedoch weder die Inflation noch eine besonders kostspielige Zutat wie pures Gold. Vielmehr unterlief der Seniorin offenbar ein Fehler bei der Zahlung. Eine Sprecherin der Bäckerei vermutet ein Missgeschick bei der Eingabe. Bei der Kartenzahlung lässt sich demnach auch ein Trinkgeld eintippen. "Wir vermuten, dass die Kundin dachte, dass sie ihre PIN eingeben müsse", sagte die Sprecherin dem Magazin.
Zunächst blieb das Ganze unbemerkt. Erst bei einer Beratung für ältere Menschen zum Thema Finanzen fiel die ungewöhnliche Abbuchung auf. Eine Mitarbeiterin entdeckte den für eine Bäckerei "ungewöhnlich hohen" Betrag, als sie die Kontoauszüge der Frau durchging.
Doch damit war die Geschichte noch nicht zu Ende. Auch bei der Bäckerei blieb die ungewöhnlich hohe Zahlung zunächst unbemerkt. Grund dafür war ein technischer Fehler, sodass es einige Zeit und mehrere Schritte brauchte, bis der Fall geklärt werden konnte.
Mittlerweile hat die Seniorin ihr Geld jedoch zurückbekommen. Sie selbst nimmt den Vorfall mit Humor - und hat sich nun vorgenommen, beim Bäcker künftig lieber bar zu bezahlen.