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„Brains on wheels“: will.i.am stellt KI-Stadtautodreirad für Pendler vor

will.i.am stellt KI-Auto „Trinity“ vor: Pendeln neu gedacht
Will.i.ams KI-Auto „Trinity“ soll den Arbeitsweg neu erfinden Copyright  Credit: AP Photo/Trinity
Copyright Credit: AP Photo/Trinity
Von Theo Farrant
Zuerst veröffentlicht am
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Das Stadtauto richtet sich an Pendlerinnen und Pendler. Es spricht mit ihnen, hilft bei Aufgaben und macht die Fahrzeit zu produktiver Arbeitszeit.

Auf der jährlichen KI-Technologiekonferenz von Nvidia im Silicon Valley hat Black-Eyed-Peas-Star will.i.am sein neuestes Projekt vorgestellt. Es handelt sich um ein futuristisches dreirädriges Fahrzeug, das er als „Gehirn auf Rädern“ beschreibt.

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Das Projekt heißt Trinity. Das elektrische Ein-Personen-Autocycle ist speziell für das Stadtleben gedacht. Es ist kompakt, schnell und mit zahlreichen Sensoren ausgestattet und richtet sich an Pendlerinnen und Pendler, die sich durch verstopfte Straßen bewegen.

„Das Ziel sind Pendlerinnen und Pendler, die alleine unterwegs sind und von null auf sechzig [mph] in unter zwei Sekunden beschleunigen. Das Fahrzeug muss keine hundertzwanzig Meilen pro Stunde fahren. Wer fährt auf der Straße schon hundertzwanzig Meilen pro Stunde? Man will doch nur schnell durch die Stadt, von null auf sechzig durch die Stadt“, sagte will.i.am der Nachrichtenagentur AFP bei der Nvidia-Konferenz.

Trinity, das dreirädrige elektrische Autocycle mit KI-Unterstützung
Trinity, das dreirädrige elektrische Autocycle mit KI-Unterstützung Credit: TRINITY

Das Fahrzeug verfügt über einen KI-Agenten, der über ein Netzwerk aus Kameras mit Rundumsicht und Bordsystemen mit seiner Umgebung interagiert. Die KI erkennt andere Autos, Fahrräder, Fußgänger, Ampeln und Verkehrsschilder und nutzt dieses Wissen, um zu warnen und Routen zu planen.

Fahrende können das System theoretisch nutzen, um unterwegs Dokumente zu prüfen, Ideen zu sammeln oder Aufgaben zu organisieren. „Sagen wir, ich fahre von zu Hause zur Arbeit und jemand schickt mir ein PDF oder einen Entwurf. Ich kann diesen Entwurf ins Display laden und mich mit dem Fahrzeug darüber unterhalten“, erklärte will.i.am.

Trotz der Hightech-Funktionen ist Trinity nicht selbstfahrend. Der Mensch behält die Kontrolle; die KI soll vor allem das Erlebnis im Innenraum verbessern, nicht den Menschen am Steuer ersetzen.

„Der Mensch lenkt dieses Auto. Es ist noch nicht selbstfahrend. Wir wollen das Infotainmentsystem neu erfinden“, so will.i.am.

Das Start-up hinter Trinity peilt einen Preis von unter 30.000 Dollar (26.000 Euro) an. KI-gestützte Mobilität soll so für Alltagspendlerinnen und -pendler erreichbar werden und nicht nur ein Luxusprodukt bleiben.

Die Produktion soll zunächst in kleiner Stückzahl anlaufen, gebaut werden die Fahrzeuge in Los Angeles. Der Standort soll zugleich als Zentrum für die Entwicklung von Robotik und KI-Systemen der nächsten Generation dienen.

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