Meta-Chef Mark Zuckerberg lässt einem Bericht zufolge einen KI-Assistenten entwickeln, der ihn im Arbeitsalltag unterstützen soll.
Meta-Chef Mark Zuckerberg entwickelt einem Bericht zufolge einen Agenten für Künstliche Intelligenz (KI), der ihn bei seinen Aufgaben als Vorstandschef weitgehend autonom unterstützen soll.
Ein solcher KI-Agent kann selbstständig Aufgaben im Auftrag eines Menschen planen und erledigen. Dazu gehören zum Beispiel die Informationssuche oder praktische Dinge wie die Planung eines Urlaubs.
Zuckerberg will mit dem Agenten Abläufe beschleunigen. Der Bot soll ihm Informationen schneller beschaffen, sodass er sich nicht erst durch Berichte und die Managementebenen des Konzerns arbeiten muss, berichtet das Wall Street Journal (Quelle auf Englisch) (WSJ).
Dem WSJ zufolge ist das Projekt Teil einer breiteren Strategie. Meta will KI in die Arbeitsabläufe aller Beschäftigten integrieren, Hierarchieebenen abbauen und im Wettlauf um den Einsatz von KI wettbewerbsfähig bleiben.
„Wir werten die einzelnen Fachleute auf und machen die Teams flacher“, sagte Zuckerberg laut WSJ in einer Telefonkonferenz zu den Quartalszahlen im vergangenen Monat. „Wenn uns das gelingt, schaffen wir deutlich mehr und ich glaube, es wird auch mehr Spaß machen.“
Meta-Mitarbeitende nutzen dem Bericht nach bereits KI-Werkzeuge wie „Second Brain“, das beim Auffinden und Strukturieren von Dokumenten hilft. Hinzu kommt „My Claw“, ein personalisierter KI-Agent, der mit anderen Agenten kommunizieren kann und ähnlich wie ein persönlicher Assistent arbeitet.
Meta hat Anfang dieses Monats Moltbook übernommen, ein soziales Netzwerk für KI-Chatbots. Zudem hat der Konzern intern ein Nachrichtenforum eingerichtet, das einigen Funktionen von Moltbook ähnelt und KI-Agenten den Austausch untereinander ermöglicht.
Bereits im vergangenen Jahr hatte Meta das auf KI-Agenten spezialisierte Unternehmen Manus gekauft.
Euronews Next bat Meta um eine Stellungnahme, erhielt bis zur Veröffentlichung aber keine Antwort.