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Bericht: Trump holt Nvidia-Chef Jensen Huang in letzter Minute zum China-Gipfel

Archiv: Nvidia-Chef Jensen Huang spricht auf einer Nvidia-Konferenz über künstliche Intelligenz in San Jose, Kalifornien, am Montag, 16. März 2026.
Archiv: Nvidia-Chef Jensen Huang spricht auf einer Nvidia-Konferenz zur Künstlichen Intelligenz in San Jose, Kalifornien, am Montag, 16. März 2026. Copyright  AP Photo/Godofredo A. Vásquez
Copyright AP Photo/Godofredo A. Vásquez
Von Pascale Davies
Zuerst veröffentlicht am
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Laut einer Quelle rief Trump Huang an, nachdem er Berichte gesehen hatte, dass die Nvidia-Führungspersönlichkeit nicht am Trump-Xi-Gipfel teilnahm.

US-Präsident Donald Trump reist mit einem Dutzend Technologiechefs nach China. Mit an Bord von Air Force One ist nach Medienberichten auch Nvidia-Chef Jensen Huang, der kurzfristig zur Delegation gestoßen ist.

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Huang stand auf der am Montag verbreiteten Liste der eingeladenen Vorstandschefs für das Treffen zwischen Trump und Chinas Präsident Xi Jinping zunächst nicht.

Ein Nvidia-Sprecher erklärte gegenüber Euronews Next: "Jensen nimmt auf Einladung von Präsident Trump an dem Gipfel teil, um die USA und die Ziele der Regierung zu unterstützen."

In einem Beitrag in sozialen Netzwerken erklärte Trump, Huang sei an Bord (Quelle auf Englisch) der Air Force One. Berichte, wonach der Nvidia-Chef erst kurzfristig eingeladen worden sei, wies er zurück.

Trump habe Huang jedoch in letzter Minute gebeten, die Reise zu begleiten, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf eine mit dem Vorgang vertraute Person. CNBC meldete unter Verweis auf eine Quelle, Trump habe den Nvidia-Manager angerufen, nachdem er Medienberichte über Huangs Fehlen in der Delegation gesehen habe.

"Ich werde Präsident Xi, eine Führungspersönlichkeit von außergewöhnlichem Format, bitten, China zu 'öffnen', damit diese brillanten Leute ihre Magie entfalten können", schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social.

Der Vorstoß erfolgt vor dem Hintergrund, dass Huang die US-Regierung seit Längerem drängt, die Exportbeschränkungen zu lockern, um Nvidias leistungsstarke H200-Chips für künstliche Intelligenz nach China verkaufen zu können.

Nvidia erklärte im Februar, dass von der US-Regierung genehmigte Versionen dieser Chips bislang nicht nach China geliefert werden dürfen.

China arbeitet inzwischen am Aufbau einer eigenen Produktion von KI-Chips. Konzerne wie Huawei, Alibaba und ByteDance haben eigene Geschäftsbereiche für Chipdesign gestartet.

Dadurch hat China seinen Rückstand bei der KI-Forschung auf die USA deutlich verringert, heißt es im diesjährigen KI-Jahresbericht des Stanford Institute for Human-Centered Artificial Intelligence (Quelle auf Englisch).

Dem Bericht zufolge liegen die USA bei Kapital, Infrastruktur und KI-Chips vorn. China führt dagegen bei Patenten, wissenschaftlichen Veröffentlichungen und sogenannter physischer KI, also Robotik.

Fachleute sagten gegenüber Euronews Next, dass ein Durchbruch bei einem Halbleiterabkommen eher nicht zu erwarten sei.

Zu den weiteren Technologiechefs, die zu dem für Donnerstag und Freitag angesetzten Gipfel eingeladen sind, gehören Tesla-Chef Elon Musk, Apple-Chef Tim Cook und Qualcomm-Chef Cristiano Amon.

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