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Gemeinsame ESA-China-Mission kartiert schützendes Erdmagnetfeld

Nachtaufnahme der Vega-C-Rakete mit der SMILE-Mission auf der Startrampe, umgeben von vier Metallpylonen und dichten Rauchschwaden.
Nächtliche Aufnahme der Vega-C-Rakete mit der Mission SMILE auf der Startrampe, umgeben von vier Metallpylonen und Rauchwolken. Copyright  ESA-S. Corvaja
Copyright ESA-S. Corvaja
Von Anna Desmarais
Zuerst veröffentlicht am
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Die Mission SMILE soll die Magnetosphäre der Erde kontinuierlich überwachen. Sie schützt unseren Planeten vor geladenen Teilchen aus der Sonne.

Eine europäisch-chinesische Mission, die die magnetische Atmosphäre der Erde im Röntgenbereich erforschen soll, ist nun offiziell im All.

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Die Mission Solar Wind Magnetosphere Ionosphere Link Explorer (SMILE) der Europäischen Weltraumorganisation ESA Mission (Quelle auf Englisch) brachte am Dienstag von ihrem Startplatz in Französisch-Guayana ein rund drei Meter hohes Raumfahrzeug mit Ortungssystemen und Antennen in die Umlaufbahn.

Die gemeinsam mit der Chinesischen Akademie der Wissenschaften (CAS) gestartete Mission verfolgt die Magnetosphäre der Erde. Sie schützt den Planeten vor einem stetigen Strom geladener Teilchen, dem sogenannten Sonnenwind, der von der Sonne ausgeht.

Laut ESA soll SMILE eine bislang bestehende Wissenslücke im Sonnensystem schließen und dazu beitragen, Technik sowie Astronautinnen und Astronauten in Zukunft besser zu schützen.

„Ohne die Magnetosphäre könnte Leben auf der Erde nicht existieren“, erklärte die ESA zu der Mission.

Die Sonde misst im Verlauf des Einsatzes, wie, wo und wann der Sonnenwind mit unserem Planeten wechselwirkt.

Während der Mission wird sich das Raumfahrzeug bis zu 121.000 Kilometer über den Nordpol entfernen, also etwa ein Drittel der Strecke bis zum Mond. Pro Umlauf sammelt es bis zu fünfundvierzig Stunden ununterbrochene Beobachtungen im weichen Röntgen- und Ultraviolettbereich.

Bereits zwei Stunden nach dem Start sandte SMILE das erste Signal an die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zurück und entfaltete seine Solarzellen. Damit kann die Sonde Sonnenlicht einfangen und ihre Systeme sowie wissenschaftlichen Instrumente mit Energie versorgen.

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