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Artemis III: NASA stellt nächste Schritte im Mondprogramm vor

ARCHIV: Die Mondrakete Artemis II der NASA startet am Mittwoch, dem ersten April 2026, von Startrampe 39-B des Kennedy Space Centers in Cape Canaveral, Florida.
ARCHIV: Die NASA-Mondrakete Artemis II startet von Startrampe 39-B im Kennedy Space Center in Cape Canaveral am ersten April zweitausendsechsundzwanzig. Copyright  AP Photo/Chris O'Meara
Copyright AP Photo/Chris O'Meara
Von Anna Desmarais
Zuerst veröffentlicht am
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NASA stellt erste Pläne für Artemis III vor, die nächste bemannte Mondmission der Raumfahrtbehörde, und skizziert groben Zeitplan und Ziele.

Die Welt denkt noch an die Rekordmission Artemis II, die vier Astronautinnen und Astronauten auf die Rückseite des Mondes gebracht hat. Gleichzeitig bereitet sich die US-Raumfahrtbehörde NASA bereits auf den nächsten Flug vor.

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NASA hat ihre Pläne für Artemis III vorgestellt. Bei dieser Mission bleibt die Crew in Erdnähe, die Behörde testet aber die Systeme, die sie für eine spätere Mondlandung braucht.

Außerdem will NASA erproben, wie das Zusammenspiel mehrerer Raumfahrzeuge und Partner funktioniert, bevor erneut Menschen zum Mond fliegen, sagte Jeremy Parsons, kommissarischer stellvertretender Direktor des Programms Moon to Mars.

Bei Artemis III soll das Raumschiff Orion mit einer vierköpfigen Besatzung starten. Es bleibt in einem niedrigen Erdorbit. So ergeben sich mehr Startmöglichkeiten für die einzelnen Elemente der Mission, einschließlich des Space Launch System (SLS), das Orion und die Crew ins All bringen soll.

Die Planung verschafft auch SpaceX und Blue Origin Zeit, ihre Raketensysteme für bemannte Landungen zu testen, erklärte NASA.

Ursprünglich sollten die staatlichen Artemis-Aufträge an SpaceX mit der Starship-Rakete gehen, doch NASA kündigte an, die Verträge wegen Verzögerungen neu auszuschreiben. Inzwischen bereitet Jeff Bezos’ Unternehmen Blue Origin seinen Blue-Moon-Lander für eine anstehende robotische Mission später in diesem Jahr vor.

Die Besatzung, deren Namen NASA noch nicht bekannt gegeben hat, soll länger im All bleiben als bei früheren Flügen. So lassen sich Lebenserhaltungssysteme an Bord testen, etwa die Versorgung mit Wasser, Sauerstoff und Stickstoff.

Erstmals soll im Orbit auch das Andocksystem im realen Betrieb demonstriert werden. Dabei koppeln zwei Raumfahrzeuge im All aneinander, um Treibstoff zu übertragen.

Solches Betanken im All gilt als Schlüsselbaustein für künftige Missionen zum Mond und später zum Mars. Längere Flüge kommen ohne Nachschub aus dem Orbit nicht aus, wie Fachleute Euronews Next bereits erklärt haben.

„Die Mission liefert wichtige Erkenntnisse zu Rendezvous mit Landefähren, zu Wohn- und Aufenthaltskonzepten sowie zum Missionsbetrieb. Damit bereiten wir künftige Einsätze auf der Oberfläche vor“, erklärte NASA in einer Mitteilung.

Allerdings bleiben nach Angaben der Behörde noch mehrere Fragen zu Artemis III offen. Unklar ist etwa, wie lange der Flug dauern soll, welche wissenschaftlichen Ziele im Mittelpunkt stehen und wie die Kommunikation mit der Bodenkontrolle genau ablaufen wird.

Mit der neuen Missionsbeschreibung rückt NASA von der ursprünglichen Artemis-Planung ab. Eigentlich sollten schon mit Artemis III wieder Menschen auf dem Mond landen.

Die seit Langem erwartete Rückkehr von Astronautinnen und Astronauten auf die Mondoberfläche verschiebt sich damit auf Artemis IV, geplant für das Jahr 2028.

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