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Großer britischer Foodie-Staycation-Sommer: 25,2 Mio. machen 2026 Urlaub daheim

Britischer Foodie-Urlaub zuhause: Haben Fish and Chips einen Platz auf der Speisekarte?
Fish and Chips beim großen britischen Genießer-Heimurlaub? Copyright  Photo by Davey Gravy on Unsplash
Copyright Photo by Davey Gravy on Unsplash
Von Mike Starling
Zuerst veröffentlicht am
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Neue Untersuchungen zeigen: 25,2 Millionen Erwachsene in Großbritannien planen Sommerurlaub daheim – 40 Prozent mehr als 2025. Kulinarische Angebote sind bei der Reiseplanung entscheidend.

Immer mehr Menschen im Vereinigten Königreich verzichten in diesem Sommer auf eine Auslandsreise. Millionen entscheiden sich stattdessen für Urlaub daheim, wie neue Erhebungen zeigen.

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Nach Daten der Verbrauchbank Chase steht dieses Jahr ganz im Zeichen eines großen britischen „Staycation-Sommers“. 22,5 Millionen Erwachsene im Vereinigten Königreich wollen die warmen Monate im eigenen Land verbringen – ein Plus von 40 Prozent gegenüber 2025.

Auch die allgemeine Reisesuche spiegelt diesen Trend. Landesweite Suchanfragen nach „UK holiday ideas“ sind im Jahresvergleich um 50 Prozent gestiegen, jene nach „UK holiday rental“ sogar um 56 Prozent.

Neben Stress an Flughäfen, Störungen im Reiseverkehr und steigenden Flugpreisen treibt vor allem der kulinarische Tourismus den Boom der britischen Staycations an.

Laut Studie sagen fast drei Viertel der Britinnen und Briten (71 Prozent), dass Essen und Trinken ein zentraler Teil ihres „Foodie-Staycation“-Urlaubs ist. Viele planen die kulinarische Szene des Landes fest mit ein.

Foodie-Tourismus boomt

Kulinarische Erlebnisse spielen bei der Urlaubsplanung britischer Reisender eine größere Rolle als je zuvor.

Die Daten zeigen: Rund drei von fünf Britinnen und Briten (58 Prozent) bezeichnen sich selbst als „Foodies“. Zwei Fünftel (42 Prozent) legen inzwischen größeren Wert auf gute Restaurantbesuche.

„Eine Staycation ist längst kein Trostpreis oder ‚zweite Wahl‘ mehr“, sagt Binay Agarwala, Managing Director für Rewards and Lending bei Chase. „Vielmehr suchen Menschen im Vereinigten Königreich gezielt nach Urlaub zu Hause, um die erstklassige Gastronomie des Landes zu entdecken.“

Wie viel geben Staycation-Gäste fürs Essen aus?

Die Bedeutung von kulinarischen Erlebnissen spiegelt sich auch in den Summen, die Britinnen und Briten im Urlaub für ein gutes Essen ausgeben.

Mehr als drei Viertel (76 Prozent) sind bereit, bei Abendessen während einer Staycation tiefer in die Tasche zu greifen – bei selbst erklärten „Foodies“ sind es neun von zehn (89 Prozent).

Im Schnitt gilt ein „Luxus“-Dinner ab rund 54,35 Pfund (63,44 Euro) pro Person. Jüngere Gäste zwischen 25 und 34 Jahren geben deutlich mehr aus: durchschnittlich 66,67 Pfund (77,82 Euro).

Britische Reisende investieren aber nicht nur Geld, sondern auch Zeit.

Demnach verbringt der durchschnittliche Staycation-Urlauber 36 Minuten damit, die besten kulinarischen Hotspots zu suchen – mehr, als er in die Recherche zu Anreise und Transport (33 Minuten) oder zum Wetter (26 Minuten) steckt. Bei bekennenden Foodies steigt dieser Wert auf 45 Minuten, also rund 25 Prozent mehr Zeit.

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