Spanien bietet mehr als 100 Strände, an denen Hunde willkommen sind. Vor der Reise sollte man prüfen, welche Küstenabschnitte Hunde zulassen und welche Regeln dort gelten.
Immer mehr Menschen entscheiden sich dafür, mit ihrem Hund zu verreisen und die Ferien am Meer zu verbringen. Doch längst nicht alle Strände in Spanien lassen Hunde zu, vor allem in der Hochsaison. Um Bußgelder und Ärger zu vermeiden, sollten Urlauber rechtzeitig prüfen, welche Strände für Hunde ausgewiesen sind und welche Regeln in der jeweiligen Gemeinde gelten.
In Spanien gibt es inzwischen mehr als 100 Hundestrände entlang der gesamten Küste, wie die spezialisierte Webseite Patitas&Co angibt. Viele davon liegen in der Comunidad Valenciana, in Katalonien, Andalusien und Murcia. Weitere Angebote finden sich in Galicien, Asturien, Kantabrien sowie auf den Balearen und Kanaren.
Regionen mit den meisten Hundestränden
Die Comunidad Valenciana gehört zu den Regionen mit besonders vielen Hundestränden. Zu den bekanntesten zählen Agua Amarga in Alicante, die Caleta dels Gossets in Santa Pola, Punta del Riu in El Campello und der Strand von Pinedo in Valencia. Auch Katalonien bietet zahlreiche Möglichkeiten, etwa La Rubina in Castelló d’Empúries, Rec del Molí in L’Escala oder Els Griells in L’Estartit.
In Andalusien stechen Hundestrände in den Provinzen Málaga, Almería und Cádiz hervor. Murcia bietet ebenfalls mehrere Bereiche, die speziell für Haustiere ausgewiesen sind. Auch in Galicien, Asturien, Kantabrien sowie auf den Balearen und Kanaren finden Hunde Strände, an denen sie ganzjährig oder nur in bestimmten Zeiträumen ins Wasser dürfen.
Lokale Vorschriften vorab prüfen
Die Zahl der Hundestrände wächst jedes Jahr. Dennoch bleibt an den meisten spanischen Stränden der Zugang für Hunde in der Badesaison verboten. Welche Regeln gelten, entscheidet jede Gemeinde selbst. Urlauber sollten die örtliche Verordnung deshalb unbedingt prüfen, bevor sie losfahren.
Manche Strände verlangen, dass Hunde jederzeit unter Kontrolle bleiben. Andere verlangen einen aktuellen Impf- und Gesundheitsnachweis oder beschränken den Zugang auf bestimmte Uhrzeiten.
Tipps für den Strandbesuch mit Hund
Wer mit seinem Hund einen Tag am Strand verbringt, sollte nach Angaben von Tierärzten die heißesten Stunden meiden, genug Wasser mitnehmen und für schattige Plätze sorgen.
Außerdem ist es wichtig, Kot immer entfernen, Rücksicht auf andere Strandbesucher zu nehmen und die Pfoten zu kontrollieren, da der Sand im Sommer sehr heiß werden kann.