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Klimawoche in New York: Fokus auf Hürden der Energiewende

USA-Solarpark: Energiewende zählt zu den großen Herausforderungen
USA-Solarpark: Energiewende ist eine der großen aktuellen Herausforderungen Copyright  Joshua A. Bickel/AP
Copyright Joshua A. Bickel/AP
Von Ricardo Figueira
Zuerst veröffentlicht am
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Die Veranstaltung fällt mit der UN-Generalversammlung zusammen und die NGO Climate Group organisiert sie. Die Organisation strebt bis 2050 eine Welt ohne CO₂-Emissionen an.

Die Klimawoche (Quelle auf Portugiesisch) hat am Sonntag in New York begonnen. In der ganzen Stadt laufen zahlreiche Veranstaltungen, und das Programm reicht bis zum 27. dieses Monats. In diesen Tagen diskutieren Wirtschafts- und Politikführungspersönlichkeiten aus aller Welt über Wege zu einer nachhaltigeren Gesellschaft mit weniger Kohlenstoffemissionen.

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Die Veranstaltung geht auf eine Initiative der Nichtregierungsorganisation Climate Group (Quelle auf Portugiesisch) zurück. Sie arbeitet dabei mit der Generalversammlung der Vereinten Nationen zusammen, die zur selben Zeit ebenfalls in der Stadt tagt.

Am ersten offiziellen Tag, dem Montag, treten unter anderem Australiens Premierminister Anthony Albanese, der britische Außenminister Ed Milliband und Islands Regierungschefin Kristún Frostadóttir auf.

Die Klimawoche gilt als größtes globales Ereignis zum Thema Klimawandel. Mehr als 1.000 Veranstaltungen an verschiedenen Orten in New York ziehen im Schnitt über 100.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an.

Die Debatten in diesem Jahr konzentrieren sich auf drei Schwerpunkte:

Energie und die Veränderungen in diesem Bereich,

die Auswirkungen dieser Veränderungen,

gemeinsames Handeln, das dafür nötig ist.

Die Reihe von Diskussionen findet statt, während die Folgen des Klimawandels deutlich sichtbar sind – von Katastrophen wie der jüngsten Flut in Nepal bis zu Hitzewellen, die seit Wochen viele Regionen der Welt heimsuchen.

Hitzewellen häufen sich in den vergangenen Wochen
Hitzewellen häufen sich in den vergangenen Wochen Ahn Young-joon/AP

Das Climate Group gibt es seit etwa 20 Jahren. Ziel der Organisation ist eine Welt mit Netto-Null-Emissionen bis 2050.

Auf der Website der Veranstaltung beschreibt das Climate Group die Lage so: „Der Kontext verändert sich schnell. Energiesysteme werden neu gestaltet, Lieferketten stehen unter Druck und die Nachfrage nach Strom wächst, getrieben durch Elektrifizierung, Künstliche Intelligenz (KI) und digitale Infrastrukturen. Gleichzeitig eröffnet die Transformation neue Quellen für Wachstum, Investitionen und langfristige Wettbewerbsfähigkeit.“

Die Organisatoren betonen zudem: „Die Herausforderung ist derzeit nicht der Mangel an Ehrgeiz, sondern die Umsetzung.“ „Der Fortschritt stockt wegen veralteter Regulierung, unzureichender Infrastruktur und nicht abgestimmter Märkte. Vorrang hat, diese Hürden zu beseitigen und den Wandel schnell und im großen Maßstab zu verwirklichen. Die Klimawoche soll diesen Fortschritt beschleunigen“, heißt es weiter.

Die diesjährige Konferenz findet vor dem Hintergrund einer rasanten Ausbreitung von KI und der damit verbundenen Umwälzungen statt. Gleichzeitig prägen Maßnahmen und eine deutlich skeptische Klimapolitik der Regierung Trump den Rahmen.

Der jüngste globale Klimipfel, die COP30 im brasilianischen Belém do Pará, blieb hinter den Erwartungen zurück. Zwar einigte man sich auf einen Plan, um besonders stark von der Klimakrise betroffene Staaten zu unterstützen, doch ein konkreter Zeitplan für den Ausstieg aus fossilen Energieträgern fehlt weiterhin.

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