Icelandair verlost eine zehntägige Reise nach Island, um zu zeigen, dass selbst völlig talentfreie Hobbyfotografen dort beeindruckende Fotos machen.
Dank unserer Smartphones haben wir heute zwar jederzeit eine Kamera zur Hand, doch ein gelungenes Foto ist damit noch längst nicht garantiert.
Theoretisch reicht es, das Handy zu heben und abzudrücken. In der Praxis landen die größten Knipserinnen und Knipser unter uns mit verwackelten Bildern, leeren Aufnahmen oder – unser liebster Fauxpas – einem Finger, der die halbe Bildfläche verdeckt.
Wer sich selbst zu den schlechten Hobbyfotografen zählt, könnte diesmal sogar einen Vorteil daraus ziehen.
Icelandair will nämlich beweisen, dass „selbst die schlechteste Fotografin oder der schlechteste Fotograf großartige Island-Bilder machen kann“.
Die Airline lockt mit einer zehntägigen Reise nach Island – inklusive Hin- und Rückflug, Unterkunft und Taschengeld. Am Ende gibt es zusätzlich 43.000 Euro im Austausch für Ihre Fotos und Inhalte.
Schlechte Fotografen gesucht: So läuft die Bewerbung
Die Kampagne „really bad photographer“ von Icelandair richtet sich ausschließlich an Menschen ohne professionelle Fotoerfahrung und ohne besonderes Interesse an der Kunstfotografie.
Bewerberinnen und Bewerber sollten sich vor der Kamera wohlfühlen – sowohl auf Fotos als auch in Videos – und gern wandern oder andere Outdoor-Aktivitäten mitmachen.
Praktische Voraussetzungen sind ein gültiger Reisepass, ein Alter von über einundzwanzig Jahren und die Möglichkeit, nach Island, in das Vereinigte Königreich und in die USA zu reisen.
Die Bewerbung läuft über die Website reallybadphotographer.com.
Dort beantworten Sie sechs Fragen zu Ihren Fotokenntnissen. Wer seine Chancen steigern will, kann zusätzlich ein Video von sechzig Sekunden einreichen, in dem Sie erklären, warum Sie die ideale Besetzung sind.
Viel Erfolg!