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Europas beste Städte für Essen und Trinken 2026

Pfannkuchen im Farm Girl Café an der Portobello Road im Londoner Stadtteil Notting Hill
Pfannkuchen im Farm Girl Café an der Portobello Road im Londoner Stadtteil Notting Hill Copyright  VisitBritain/Pinzutu Films/Ula Blocksage
Copyright VisitBritain/Pinzutu Films/Ula Blocksage
Von Dianne Apen-Sadler
Zuerst veröffentlicht am
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Europa: Fünf Städte gehören zu den weltweit spannendsten Reisezielen für Feinschmecker.

Viele Menschen reisen inzwischen vor allem mit den Augen. Im Mittelpunkt der Reiseplanung stehen die schönsten und fotogensten Orte der Welt.

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Wir ticken anders. Uns zieht es wegen des Essens in die Ferne: Wir suchen nach Geschmackserlebnissen, bei denen ein einziger Bissen uns sofort an eine geliebte Reise zurückversetzt.

Europa ist berühmt für seine fantastische Küche. Erst vergangenes Jahr hat die UNESCO die italienische Küche auf ihre Liste des Immateriellen Kulturerbes gesetzt. Trotzdem ist es in diesem Überangebot gar nicht so leicht, die wirklichen kulinarischen Schwergewichte herauszufiltern.

Zum Glück haben die Expertinnen und Experten von Food & Wine (Quelle auf Englisch) diese Arbeit übernommen. Für die Global-Tastemakers-Liste 2026 haben sie die besten Städte für Essen und Trinken weltweit zusammengetragen.

Mehr als 400 Küchenchefs und Reiseprofis haben abgestimmt. Jede Stadt schaffte es wegen ihrer Fülle an kulinarischen Angeboten auf die Liste – von Food-Touren und Kochkursen über Sterne-Restaurants bis zu unscheinbaren Imbissen.

Ganz oben steht in diesem Jahr Hongkong. Doch Europa dominiert die Rangliste mit fünf Städten unter den ersten zehn.

Europas Top-Städte für Essen und Trinken

London führt das Europa-Ranking für 2026 an und landet weltweit auf Platz zwei.

Gelobt wird die Stadt für ihren mühelosen Mix aus feiner Küche und Streetfood. Food & Wine schreibt, man sei dort „genauso schnell bei einer raffinierten Schale Curry wie bei einem Straßenstand mit beeindruckendem Schisch Taouk“.

In London leuchten derzeit 88 Michelin-Sterne – so viele wie in keiner anderen europäischen Stadt außer Paris. Adressen der Spitzenklasse gibt es also mehr als genug. Doch auch in den unzähligen Pubs oder an Essensständen wie im Borough Market kommen Genießerinnen und Genießer voll auf ihre Kosten.

Auf Platz sieben folgt Barcelona.

Die katalanische Hauptstadt ist ein Paradies für Fans von Fisch und Meeresfrüchten. Aus fangfrischer Ware entstehen Paellas und schlicht gegrillte Gerichte, die den Geschmack des Meeres auf den Teller bringen.

Paris, die Stadt der Liebe – und der Liebe zum Essen –, liegt auf Rang acht. Fachleute betonen, man müsse sich dort kaum anstrengen, um großartig zu essen: „Wo immer man hingeht, das Essen findet einen.“

Reisende sollten Klassiker wie Steak frites, Coq au Vin oder Boeuf Bourguignon probieren, am besten in einem der historischen Bistros in Saint-Germain-des-Prés, Montmartre oder im Marais.

Rang neun geht an Kopenhagen, eine Stadt, die auf lokale, saisonale Zutaten setzt und mit anspruchsvollen Techniken weltweit Maßstäbe setzt.

In den Vierteln Nørrebro und Vesterbro reihen sich Craft-Brauereien und innovative Bäckereien aneinander. Wer mag, versucht einen Tisch in weltberühmten Restaurants wie Noma oder Alchemist zu ergattern.

Und schließlich komplettiert Istanbul die Top Ten.

Die Stadt gilt als kulinarischer Kreuzungspunkt osmanischer Traditionen und mediterraner Einflüsse. Im Großen Basar probieren Besucherinnen und Besucher traditionelle Gerichte; Lokale wie Nicole oder Mikla servieren dieselben Aromen in zeitgemäßer Interpretation.

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