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Japan startet Shinkansen-Supreme Class mit privaten Airline-Kabinen

Shinkansen-Züge bieten bald mehr Komfort für zahlungsbereite Fahrgäste
Shinkansen: Mehr Komfort für Fahrgäste mit Upgrade Copyright  Rikku Sama/Unsplash
Copyright Rikku Sama/Unsplash
Von Saskia O'Donoghue
Zuerst veröffentlicht am
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Japans Shinkansen-Schnellzüge sind für Tempo und Komfort bekannt. Im Herbst kommen neue Privatsuiten mit abschließbaren Türen, Liegesitzen und eigenem WLAN.

Japans berühmte Hochgeschwindigkeitszüge bieten künftig noch mehr Luxus.

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Im Laufe dieses Jahres können Fahrgäste private Suiten buchen, mit abschließbaren Türen, Liegesitzen und eigenem WLAN. Die Bahngesellschaften führen dafür eine neue Serviceklasse „Supreme Class“ ein.

Ab dem 1. Oktober werden die ohnehin komfortablen Shinkansen-Züge um private Abteile erweitert. Diese bieten Klimaanlage und individuell einstellbares Licht.

Geplant ist, dass die Suiten, ähnlich wie in der Ersten Klasse im Flugzeug, zunächst in rund zwölf Zügen pro Tag angeboten werden. Bis Jahresende soll die Zahl auf 30 steigen.

Central Japan Railway (JR Central) und West Japan Railway (JR West) kündigten außerdem an, dass Supreme-Class-Abteile bis Ende 2028 in etwa 30 Prozent aller Tokaido-Shinkansen-Züge verfügbar sein sollen.

Wie sehen die neuen Kabinen aus?

Die neuen Bereiche der Supreme Class werden in zwei Varianten angeboten.

In einer Variante gibt es ein Sofa, mehr Platz und Sitzgelegenheiten für bis zu zwei Personen. Die andere ist kleiner und richtet sich an Alleinreisende.

Die kompaktere Kabine wird im Nozomi-Shinkansen zwischen Tokyo und Nagoya eingesetzt. Ein einfaches Ticket kostet 32.440 Yen (176 Euro).

Auf derselben Strecke kostet das größere Abteil 47.060 Yen (255 Euro). Die zweite Person muss zusätzlich ein Grundfahrschein- und ein Schnellzugticket kaufen.

Bei einer Pressekonferenz sagte JR-Central-Präsident Shunsuke Niwa, das neue Angebot werde „Kundinnen und Kunden, die hohe Qualität erwarten, besseren Service bieten“.

Das Unternehmen kündigte außerdem an, dass ab April kommenden Jahres zusätzliche teilprivate Suiten mit abschließbaren Schiebetüren an Bord eingeführt werden. Diese Bereiche sind nicht vollständig geschlossen. Sie bieten aber hohe Wände und mehr Platz.

Die Sitze sind so konstruiert, dass ihre Außenschale beim Zurücklehnen den Fahrgast dahinter nicht beeinträchtigt.

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