Nach Besuchen an über 600 Sandstränden in Großbritannien und Nordirland landete der Strand Bude Summerleaze auf Platz eins.
Die englische Küste stand dieses Jahr bereits im Rampenlicht. Im März wurde der King Charles III England Coast Path eröffnet.
Wer einzelne Abschnitte der 4.300 Kilometer langen Strecke wandern möchte und dabei besonders schöne Strände im Blick hat, sollte Bude in Cornwall auf die Liste setzen.
Denn The Times (Quelle auf Englisch) hat den Strand Bude Summerleaze gerade zum besten Strand im Vereinigten Königreich gekürt.
Chris Haslam, leitender Reisereporter der Zeitung, war fünf Wochen lang mit dem Auto in Großbritannien und Nordirland unterwegs und hat 607 Strände bewertet. Sein Fazit: Besser geht es nicht.
Summerleaze ist der südlichere der zwei Strände des Ortes. Haslam beschreibt ihn so: „Summerleaze, überragt vom Schloss, eingerahmt vom River Neet und dem Kanal und mit Cafés am Kai im Rücken, wirkt eleganter.“
Bude gehört zum Abschnitt South West Atlantic Coast des England Coast Path.
Weitere Strände in der britischen Top-50-Liste
Für das Top-50-Ranking hat The Times auch regionale Sieger in allen Landesteilen gekürt.
In Südengland ging der Titel an Shanklin auf der Isle of Wight, einen Ort, den der Dichter Henry Wadsworth einst als einen der reizendsten und schönsten Plätze des Königreichs beschrieben hat.
Im Osten Englands ist Cromer in Norfolk die Nummer eins. Dort läuft Europas letzte noch existierende Sommerrevue am Ende der Seebrücke.
Der beste Sandstrand im Norden? Das ist Low Newton-by-the-Sea in Northumberland.
In Schottland überzeugte Horgabost auf den Äußeren Hebriden Haslam; in Nordirland erhielt Tyrella in County Down Bestnoten.
Und Broad Haven in South Pembrokeshire gilt nun als bester Strand in Wales.