Schuh-Pyramide gegen Streumunition

Gegen Streubomben: Schuh-Pyramide in Paris

Am Freitag, den 22. September, hat es in Paris wieder die jĂ€hrliche Schuhpyramiden gegeben, die von der Nichtregierungsorganisation Handicap International organisiert wird. Die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger sind eingeladen, ihre Schuhe abzugeben, um eine riesige Pyramide zu bilden. Diese symbolisiert die verletzten und verstĂŒmmelten Opfer von Minen und Streubomben.

Am Freitag, den 22. September, hat es in Paris wieder die jĂ€hrliche Schuhpyramiden gegeben, die von der Nichtregierungsorganisation Handicap International organisiert wird. Die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger sind eingeladen, ihre Schuhe abzugeben, um eine riesige Pyramide zu bilden. Diese symbolisiert die verletzten und verstĂŒmmelten Opfer von Minen und Streubomben.

Die NGO Handicap International beklagt in diesem Jahr die RĂŒckkehr von "verbotenen Waffen, wie Antipersonenminen und Streumunition".

Nach Angaben der internationalen Überwachungsorganisation "Cluster Munitions Coalition" wurden trotz des Verbots dieser Waffen im Jahr 2022 in ĂŒber 100 LĂ€ndern 987 Tote und Verletzte durch Angriffe dokumentiert.

Streumunition zielt darauf ab, Dutzende oder Hunderte von tödlichen Anti-Personen- oder Anti-Panzer-Sprengkörpern ĂŒber einem bestimmten Gebiet zu verteilen. Allerdings explodieren sie beim Aufprall nicht vollstĂ€ndig, was sie zu einer Ă€ußerst gefĂ€hrlichen und Jahre andauernden Bedrohung fĂŒr die Zivilbevölkerung macht.

Der diesjĂ€hrige Protest der Schuhpyramide findet statt, nachdem die USA im Juli angekĂŒndigt hatten, Streubomben in die Ukraine zu schicken, um Kiew im Krieg gegen die russischen Invasoren zu unterstĂŒtzen.

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