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Mehrere Tote bei Schießerei an einer Schule in British Columbia

Archivbild: Die kanadische Polizei nach einer Schießerei in St. Albert, Alberta, 17.1.2015
Archivbild: Die kanadische Polizei nach einer Schießerei in St. Albert, Alberta, 17.1.2015 Copyright  Copyright 2015 AP. All rights reserved.
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Von Euronews mit AP
Zuerst veröffentlicht am
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Bei einer Schießerei an einer Schule im westkanadischen British Columbia sind am Dienstag acht Menschen getötet worden. Unter den Toten ist auch die mutmaßliche Täterin. Zwei weitere Tote wurden in der Nähe gefunden.

Laut Polizeikommissar Ken Floyd ist der Name der Verdächtigen bekannt, das Tatmotiv aber unklar. Der Royal Canadian Mounted Police zufolge wurden bei der Schießerei an der Tumbler Ridge Oberschule außerdem mehr als 25 Menschen verletzt. Zwei von ihnen mussten mit lebensbedrohlichen Verletzungen per Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden.

Die örtliche Polizei war laut dem Regierungschef von British Columbia David Eby innerhalb von zwei Minuten in der Schule. Sie fand sieben Tote, darunter die Frau, die die Ermittler für die Täterin halten. Die Frau sei offenbar an einer "selbst zugefügten Verletzung" gestorben. Eine achte Person erlag auf dem Weg ins Krankenhaus ihren Verletzungen.

Die beiden Toten, die nach Annahme der Behörden mit der Tat in Verbindung stehen, wurden in einem Haus in der Nähe gefunden.

Die Kleinstadt Tumbler Ridge mit etwa 2.400 Einwohnern liegt mehr als 1.000 Kilometer nördlich von Vancouver. An der Schule waren 175 Schüler eingeschrieben.

Der kanadische Premierminister Mark Carney drückte in den sozialen Netzwerken seine Trauer aus und seine Dankbarkeit für den "Mut und die Selbstlosigkeit der Ersthelfer, die ihr Leben riskierten, um ihre Mitbürger zu schützen". Er sagte mehrere geplante Reisen ab, darunter den Besuch der Münchener Sicherheitskonferenz.

Schießereien an Schulen sind in Kanada selten.

Nach frühere Massenerschießungen hatte die Regierung die Waffenkontrollen verschärft und kürzlich das Verbot von Angriffswaffen ausgeweitet.

Die Schießerei am Dienstag war die mit den meisten Todesopfern im Land seit 2020. Damals hatte ein Mann 13 Menschen erschossen und Brände gelegt, die weitere neun Menschen das Leben kosteten.

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