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Mit Sturmgewehr: US-Präsident Trump warnt Iran, sich bald zu entscheiden - sonst...

US-Präsident Donald Trump spricht während eines Staatsdinners mit dem britischen König Charles III. im East Room des Weißen Hauses, 28. April 2026
US-Präsident Donald Trump spricht während eines Staatsdinners mit dem britischen König Charles III. im East Room des Weißen Hauses, 28. April 2026 Copyright  AP Photo
Copyright AP Photo
Von Gavin Blackburn
Zuerst veröffentlicht am
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US-Präsident Donald Trump hat ein Foto von sich gepostet, auf dem er mit einem Sturngewehr zu sehen ist. Der Post ist eine neue Warnung an die Führung in Iran. Offenbar ist eine lange Blockade der iranischen Häfen geplant.

US-Präsident Donald Trump hat die Führung des Iran am Mittwoch gewarnt, sich "bald schlau zu werden" und einem Friedensabkommen zuzustimmen. Ganz offenbar stecken die Bemühungen Washingtons und Teherans zur Beendigung des Krieges weiterhin in einer Sackgasse.

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"Der Iran hat die Kurve nicht gekriegt. Sie wissen nicht, wie man ein nicht-nukleares Abkommen unterzeichnet. They better get smart soon!" schrieb Trump in einem Beitrag auf seiner Plattform Truth Social. Dazu ist ein Bild von Trump zu sehen, der ein Sturmgewehr in der Hand hält, mit der Bildunterschrift "No more Mr Nice Guy".

"Wir haben alle Karten in der Hand"

Am Wochenende hätte in Islamabad eine zweite Runde von Friedensgesprächen stattfinden sollen, aber Trump wies seine Gesandten abrupt an, nicht daran teilzunehmen.

Im Gespräch mit Fox News sagte Trump: "Ich habe meinen Leuten vor einiger Zeit gesagt, dass sie sich auf die Abreise vorbereiten, und ich habe gesagt: 'Nein, ihr werdet keinen 18-stündigen Flug dorthin machen.'"

"Wir haben alle Karten in der Hand. Sie können uns anrufen, wann immer sie wollen, aber Sie werden keine 18-Stunden-Flüge mehr machen, um herumzusitzen und über nichts zu reden", so der US-Präsident.

Gegenüber dem US-Medienportal Axios erklärte er, die Absage der Gespräche bedeute nicht, dass die Feindseligkeiten wieder aufgenommen würden: "Darüber haben wir noch nicht nachgedacht."

Screenshot eines Beitrags auf dem Truth-Social-Konto von US-Präsident Donald Trump, 29. April 2026
Screenshot eines Beitrags auf dem Konto @realDonaldTrump

Der US-Sondergesandte Steve Witkoff und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner sollten ursprünglich am Samstag zu einem "persönlichen Gespräch" nach Pakistan reisen, um "hoffentlich den Ball in Richtung eines Abkommens voranzutreiben", so das Weiße Haus am Freitag.

Die staatlichen iranischen Medien betonten allerdings, dass direkte Gespräche nie zur Debatte standen, während Außenminister Abbas Araghtschi seinen eigenen diplomatischen Besuch in Islamabad noch vor Trumps Ankündigung abschloss.

Araghtschi traf sich mit dem pakistanischen Militärchef Asim Munir, einer Schlüsselfigur bei den Vermittlungsbemühungen, Premierminister Shehbaz Sharif und Außenminister Ishaq Dar.

Eine erste Verhandlungsrunde zwischen dem Iran und den USA fand Anfang des Monats in Pakistan statt, aber beide Seiten konnten keine Einigung erzielen.

Pläne für lange Blockade

Unterdessen hat Trump US-Sicherheitsbeamte angewiesen, sich auf eine lange Blockade der iranischen Häfen vorzubereiten, um Teheran zur Aufgabe seines Atomprogramms zu zwingen, wie US-Medien berichteten.

Laut einem Bericht des Wall Street Journal vom Mittwoch glaubt Trump nicht, dass der Iran in gutem Glauben verhandelt, und hofft, dass das Land gezwungen werden kann, die Urananreicherung für 20 Jahre auszusetzen und danach strenge Beschränkungen zu akzeptieren.

Unter Berufung auf anonyme Beamte berichtet das WSJ, Trump habe bei einem Treffen am Montag im Situationsraum des Weißen Hauses entschieden, dass sowohl die Wiederaufnahme der Bombardierung als auch ein Ausstieg aus dem Konflikt zu riskant seien.

Stattdessen soll er den Beamten mitgeteilt haben, dass die US-Marine die wichtigsten Ölexporte des Irans so lange unter Druck setzen werde, bis Teheran allen Forderungen Washingtons zustimmt.

Ein Blick auf Bildschirme, die die Schifffahrt im Nahen Osten zeigen, in der UK Maritime Trade Organisation in Portsmouth, 27. April 2026
Ein Blick auf Bildschirme, die die Schifffahrt im Nahen Osten zeigen, bei der UK Maritime Trade Organisation in Portsmouth, 27. April 2026 AP Photo

Als der Krieg am 28. Februar ausbrach, schloss der Iran die für die Schifffahrt wichtige Straße von Hormus. Normalerweise wird ein Fünftel des weltweit geförderten Erdöls und Flüssigerdgases durch diese Wasserstraße transportiert. Die Schließung der Meerenge hat die Energiepreise weltweit in die Höhe schnellen lassen.

Am 13. April verhängte die US-Marine eine eigene Blockade gegen iranische Häfen, die nach Angaben des US-Zentralkommandos für "die gesamte iranische Küste" gelten soll.

Diese Blockade macht sich im Iran bereits bemerkbar: Am Mittwoch meldeten Websites, die die Entwicklung der Währung verfolgen, dass der Rial gegenüber dem Dollar auf ein Rekordtief gefallen ist.

Auf dem Schwarzmarkt wurde der Rial zu einem Kurs von etwa 1,80 Millionen gegenüber dem US-Dollar gehandelt, berichteten die Börsen-Websites Bonbast und AlanChand.

Zu Beginn des Krieges war ein US-Dollar etwa 1,70 Millionen Rial wert.

Der Iran hat offiziell mehrere feste Wechselkurse, aber die beiden Websites werden in der Regel als Richtwerte für inoffizielle Kurse verwendet.

Weitere Quellen • AFP

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