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Video. Israelischer Luftangriff tötet vier und verletzt dreiunddreißig im Süden Libanons

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Trotz Waffenruhe: Israelischer Luftangriff trifft Wohnhaus in Saksakieh – vier Tote, dreiunddreißig Verletzte; neue Angriffe im Süden des Libanon schüren Angst vor neuer Eskalation

Bei einem israelischen Luftangriff ist im Küstendorf Saksakieh im Bezirk Sidon im Süden Libanons ein Wohnhaus getroffen worden. Vier Menschen kamen ums Leben, dreiunddreißig weitere wurden verletzt, meldete die Nachrichtenagentur AP am sechsten Mai.

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Der Angriff erfolgte trotz einer Waffenruhe, auf die sich Israel und der Libanon am 16. April geeinigt hatten. Sie trat am folgenden Tag in Kraft, nach wochenlangen Kämpfen, bei denen mehr als 2000 Menschen starben und über eine Million im ganzen Land vertrieben wurden.

Auch die libanesischen Staatsmedien meldeten am selben Tag israelische Luftangriffe nahe Nabatieh und in umliegenden Dörfern. Rettungskräfte räumten bis in den Abend Trümmer aus beschädigten Gebäuden. Behörden warnten, die Zahl der Opfer könne weiter steigen.

Die Hisbollah war zwar nicht offiziell an der Waffenruhe beteiligt, kündigte jedoch an, auf Verstöße zu reagieren. Das schürt Zweifel an der Stabilität der Vereinbarung. Israels Behörden erklärten zugleich, dass Truppen während der Waffenruhe in Teilen Südlibanons stationiert bleiben sollen.

Bewohnerinnen und Bewohner, die in zerstörte Städte zurückkehren, berichten von wachsender Unsicherheit, obwohl Schulen und Geschäfte langsam wieder öffnen. Internationale Vermittlerinnen und Vermittler unter Führung der USA bemühen sich weiter, die Waffenruhe zu stabilisieren. Zugleich warnen sie, neue Gewalt könne die Region erneut ins Wanken bringen.

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