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Hegseth: Europa soll beim Aufbau von 'NATO 3.0' vorangehen

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth spricht bei einer Presseerklärung vor dem Treffen der NATO-Verteidigungsminister im Hauptquartier in Brüssel am Donnerstag.
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth spricht nach seiner Ankunft beim Treffen der NATO-Verteidigungsminister im NATO-Hauptquartier in Brüssel am Donnerstag. Copyright  Copyright 2026 The Associated Press. All rights reserved.
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Von Nathan Rennolds
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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US-Präsident Donald Trump drängt Europas NATO-Partner immer wieder, deutlich mehr Geld in ihre Verteidigung zu stecken.

US-Kriegsminister Pete Hegseth fordert, dass Europa beim Aufbau einer erneuerten „NATO 3.0“ vorangeht und eine „echte, kompromisslose Militärallianz“ formt.

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Hegseth äußerte sich vor einem Treffen mit seinen NATO-Amtskollegen am Donnerstag in Brüssel.

„NATO 3.0 bedeutet eine Neubewertung nach dem Kalten Krieg“, sagte Hegseth. „Das Bündnis müsse wieder zu einer echten, kompromisslosen Militärallianz werden, mit Fähigkeiten, die unmittelbar auf dem Kontinent abschrecken und die Führung bei der konventionellen Verteidigung Europas übernehmen können.“

US-Präsident Donald Trump drängt die europäischen NATO-Partner seit Langem, deutlich mehr Geld in die Verteidigung zu stecken. Gleichzeitig hat er signalisiert, die Rolle der USA im Bündnis zurückfahren zu wollen, da er seinen Fokus stärker auf China und die Indopazifik-Region richtet.

Im Mai informierte Washington nach Medienberichten die NATO-Staaten, dass es die Zahl der für das Bündnis vorgesehenen Bomber, Kampfflugzeuge, Kriegsschiffe und weiterer militärischer Mittel verringern will.

Trump drohte zudem, wegen eines Streits mit dem deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz US-Truppen aus Deutschland abzuziehen und anschließend auch aus Polen. Später schien er den Kurs jedoch zu ändern und kündigte an, zusätzlich 5.000 Soldaten nach Polen zu verlegen.

Die NATO-Mitglieder verpflichteten sich beim Haager Gipfel im vergangenen Jahr, bis 2035 jährlich fünf Prozent ihres BIP in die Kernverteidigung sowie in breitere sicherheits- und verteidigungsrelevante Bereiche zu investieren. Viele Staaten hätten diese Zusage bereits eingelöst, sagte Hegseth, einige müssten jedoch „noch nachlegen“.

„Darüber werden wir offen sprechen, intern wie öffentlich“, sagte er am Donnerstag vor Journalisten und pries zugleich Trumps vorgeschlagenen Verteidigungshaushalt von 1,5 Billionen Dollar als „Botschaft an die Welt“.

Solche Investitionen seien entscheidend für die militärischen Fähigkeiten der USA und dafür, „ein Arsenal der Freiheit aufzubauen, das in erster Linie Amerika und amerikanische Interessen schützt, aber zugleich die Stärke der NATO und unserer Verbündeten absichert“, erklärte Hegseth.

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