Loader
Finden Sie uns
Werbung

Lawrow warnt USA vor weiteren Waffenlieferungen an Kyjiw

Kampfjets vom Typ F-16 der ukrainischen Luftwaffe fliegen am vierten August 2024 über ein Patriot-Luftabwehrsystem an einem geheimen Ort in der Ukraine.
F-16-Kampfjets der ukrainischen Luftwaffe überfliegen ein Patriot-Luftabwehrsystem an einem geheimen Ort in der Ukraine am 4. August 2024. Copyright  Copyright 2024 The Associated Press. All rights reserved
Copyright Copyright 2024 The Associated Press. All rights reserved
Von Nathan Rennolds
Zuerst veröffentlicht am
Teilen Kommentare Euronews bei Google hinzufügen
Teilen Close Button

Auch die Lage am Persischen Golf stand laut Berichten auf der Agenda von Lawrow und Rubio. Washington richtet seinen Blick zunehmend dorthin und steckt im Konflikt mit Iran.

Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat Washington vor weiteren Waffenlieferungen an Kyjiw gewarnt. Er traf am Donnerstag auf den Philippinen den US-Außenminister Marco Rubio, wie der Kreml mitteilte.

WERBUNG
WERBUNG

Das Gespräch fand am Rande des Treffens der Außenminister des südostasiatischen Staatenbundes ASEAN statt. Lawrow erklärte Rubio, es wäre „inakzeptabel“, wenn die USA die Ukraine weiter bewaffneten, hieß es in einer Mitteilung des russischen Außenministeriums.

Lawrow informierte seinen amerikanischen Gesprächspartner über die Lage entlang der Frontlinie und betonte, es sei nicht hinnehmbar, das "Kyjiwer Regime" weiter aufzurüsten, heißt es weiter.

Zugleich bekräftigte er demnach Moskaus "Bereitschaft zu einer politischen und diplomatischen Lösung des Konflikts". Beide Seiten sprachen laut Ministerium auch über die Lage im Persischen Golf, wo die USA weiter in einem Konflikt mit Iran stehen.

US-Präsident Donald Trump hat sich zuletzt hinter die ukrainischen Angriffe mit Langstreckenwaffen auf Russland gestellt. Diese zielen auf die russische Energieinfrastruktur.

"Es ist eine Eskalation, aber es ist auch eine Eskalation, die helfen kann, ein Ende herbeizuführen", sagte Trump zu der ukrainischen Strategie beim NATO-Gipfel in Ankara Anfang des Monats.

Ukrainische Angriffe auf Russland und annektierte Krim fordern vier Tote

Russische Behörden melden, dass ukrainische Angriffe in der Nacht in verschiedenen Regionen Russlands und in russisch besetzten Gebieten vier Menschen getötet haben.

Sergej Aksjonow, der von Moskau eingesetzte Chef der besetzten Krim, schrieb auf Telegram, in der Region seien zwei Menschen getötet und fünf verletzt worden. Russland hatte die Halbinsel 2014 völkerrechtswidrig annektiert.

In der westrussischen Region Woronesch berichtete Gouverneur Alexander Gussew, ein dreijähriger Junge sei ums Leben gekommen, nachdem eine Drohne in ein Wohnhaus gestürzt war und einen Brand ausgelöst hatte.

Alexander Schuwajew, amtierender Gouverneur der ebenfalls im Westen gelegenen Region Belgorod, meldete, ein weiterer Mensch sei bei einem Angriff auf den Bezirk Schebekino getötet worden.

Die ukrainische Luftwaffe erklärte, die russischen Streitkräfte hätten in der Nacht eine ballistische Rakete, fünf Marschflugkörper und 168 Angriffsdrohnen gegen Ziele in der Ukraine eingesetzt.

Demnach schossen oder neutralisierten die ukrainischen Flugabwehrkräfte zwei Marschflugkörper des Typs Ch-59/69 und 154 Drohnen.

Zu den Barrierefreiheitskürzeln springen
Teilen Kommentare Euronews bei Google hinzufügen

Zum selben Thema

Wer ist der neue Oberbefehlshaber der Ukraine Mychajlo Drapatyj?

Angriff auf LPG-Tanker vor Rumänien – drei Seeleute verletzt

Ukraine greift wichtige Logistikzentren in Zentralrussland an