Zwei Tage nach einem tödlichen Angriff mit einem Fahrzeug und einer Machete nahe eines Berliner Pride-Events kamen im Tiergarten Menschen zusammen. Sie wollten der Opfer gedenken.
In der Nähe des Baums, an dem das Fahrzeug des Täters zum Stehen kam, legten Menschen Kerzen, Blumen und Botschaften nieder. So entstand in der deutschen Hauptstadt eine provisorische Gedenkstätte.
Aufnahmen zeigen Berlinerinnen und Berliner, die Blumen niederlegen, Kerzen anzünden und Zettel mit Botschaften hinterlassen, etwa „Ihr seid nicht allein“ und „Lasst euch nicht spalten“. Zwischen den Trauerbekundungen stecken auch Regenbogenfahnen und andere Pride-Symbole.
Der Angriff begann, als ein gemieteter Kleinbus in eine Menschenmenge gesteuert wurde. Danach griff der Täter mit einer Machete an. Dabei starb eine 65-jährige Polin, 29 weitere Menschen erlitten Verletzungen.