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Die jüngsten Stars aus den Häusern Boeing und Airbus

Die jüngsten Stars aus den Häusern Boeing und Airbus
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Es fehlen nur noch ein riesiger rote Teppich und die Fotografenmeute: Die Boeing 787 und der Airbus A 400M sind unbestritten die Stars der «Luftfahrtmesse in Farnborough 2010».

Aber die beiden scheuen das Rampenlicht. Nach zwei Tagen auf der Show waren sie schon wieder verschwunden. Sie haben noch viel Arbeit vor sich in ihren jeweiligen Zertifizierungsprogrammen.

Beide hatten eine schwierige Geburt, mit technischen Problemen und Verzögerungen.

Die Boeing 787 gehört zur neuen Generation von Passagierflugzeugen, hauptsächlich aus Verbund-Werkstoffen gefertigt, auch die Lieferkette ist innovativ. Der Zeitplan allerdings weniger: Man hinkt zwei Jahre hinterher. Ende des Jahres könnte die erste 787 an eine japanische Airline ausgeliefert werden. Weitere Verspätungen schließt Boeing nicht aus.

Der Airbus A 400M ist ein militärisches Transportflugzeug mit vier Turboprop-Triebwerken. Der Zeitplan ist um etwa vier Jahre überschritten, das Budget um die Hälfte. Und die Friedensdividende droht – sie war in den Anfangszeiten des Projekts in den 1990er Jahren überhaupt nicht kalkulierbar.

Was bedeuten die angesagten Schnitte in den Verteidigungshaushalten in mehreren Abnehmerländern für den A 400M ?

Airbus-Vorstandschef Tom Enders:

“Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht. Ja, wir sind ein bisschen besorgt, obwohl wir wissen, dass unsere sieben Kunden dieses Flugzeug dringend brauchen. Aber unsere Planungsgrundlagen haben sich nicht geändert. Wir arbeiten mit Hochdruck an der Abwicklung des Grundsatzvertrages, den wir Anfang März mit den Abnehmer-Nationen unterzeichnet haben.”