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Modetrends aus Berlin und Paris

Modetrends aus Berlin und Paris
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Für Mustermuffel wird die kommende Herbst-Winter-Saison ein schwieriges Pflaster. Widerstand leisten? Oder mit dem Trend gehen – und in die eleganten Valentino-Anzüge mit geometrischen Motiven und Kontrastfarben schlüpfen, so gesehen auf der Pariser Modewoche für den Mann.

Das Designerduo Maria Grazia Chiuri und Pierpaolo Piccioli nahm die Kostüme der Ballets Russes aus den 20er Jahren zum Vorbild. Die kreativen Musterspiele entstanden in Zusammenarbeit mit der australischen Künstlerin Esther Stewart.

Lange Mäntel ohne Ärmel lautet das Motto beim Belgier Raf Simons, der sich für seine neue Herbst-Winter-Kollektion an seine rebellischen Teenagertage zurückerinnert. Farbsprengsel im Graffiti-Stil gehören dazu, Regenmäntel, übergroße Jacketts und Vintage-Muster aus den 70er Jahren. Ein rebellischer Look, nicht unbedingt für kalte Wintertage geeignet.

Auch auf der Berliner Moderwoche zeigten die Schneider Mut zu mehr Muster – und ein Faible für die guten alten 70er Jahren. Deutlich erkennbar bei der Kollektion von Dorothee Schumacher, die in der kommenden Saison auf Farben wie Weinrot oder Senfgelb setzt. Die Silhouette: weite Glockenröcke und enge Taillen. Dazu gibt es extra hohe Knietrümpfe und breite Hacken.

Kreationen im Stil der 60er: Jahre präsentierte Lena Hoschek mit ausgestellten Röcken, taillierten Oberteilen und Minikleidern. Die Österreicherin, die bei der britischen Fashion-Legende Vivienne Westwood in die Schule ging, gehört zu den Berliner Modelieblingen.

Ihre neue Kollektion schwelgt wie üblich in weiblichen, verspielten Formen mit einem Hauch Nostalgie.