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Unglücks-Ursache in Taiwan: beide Triebwerke sind ausgefallen

Unglücks-Ursache in Taiwan: beide Triebwerke sind ausgefallen
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Die Triebwerke des Transasia-Flugzeugs, das am Mittwoch in Taiwans) Hauptstadt Taipeh abgestürzt ist, haben nicht genug Startschub erzeugt. Das haben die Auswertungen der Blackbox-Daten ergeben. Ein Motor soll 37 Sekunden nach dem Start in den Leerlauf gegangen sein. Beide Motoren hätten anschließend nicht mehr genug Leistung gebracht. Die Piloten hatten anscheinend versucht, das verbliebene Triebwerk auszuschalten, um es neu zu starten. Aber vor dem Neustart sei das Flugzeug abgestürzt. Warum die Motoren ausfielen, sei bislang unklar, berichtete der Leiter der taiwanesischen Flugsicherheitsbehörde Thomas Wang.

Zwei Tage nach dem Unglück haben Retter vier weitere Leichen aus dem Wasser geborgen. Damit stieg die Zahl der Todesopfer auf 35, acht Menschen gelten weiter als vermisst. 14 Passagiere und eine Stewardess konnten gerettet werden.

Der Pilot hatte anscheinend das Flugzeug in den letzten Sekunden so gelenkt, dass es nicht in ein Hochhaus der Millionenstadt, sondern in den Fluss stürzte. Bei Gebeten für die Opfer kondolierte der taiwanesische Vizepräsident Wu Den-Yih den Angehörigen und lobte das Verhalten des Piloten.

Taiwans Luftfahrtbehörde erteilte vorsorglich ein Flugverbot für alle Maschinen desselben Typs wie die des Unglücksflugs.