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Vor Waffenruhe in Ost-Ukraine: Kämpfe gehen unvermindert weiter

Vor Waffenruhe in Ost-Ukraine: Kämpfe gehen unvermindert weiter
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Von Euronews
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Einen Tag vor der im Minsk-II-Abkommen vereinbarten Waffenruhe in der Ost-Ukraine gehen die Kämpfe in der Region mit unverminderter Härte weiter. In

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Einen Tag vor der im Minsk-II-Abkommen vereinbarten Waffenruhe in der Ost-Ukraine gehen die Kämpfe in der Region mit unverminderter Härte weiter. In der von Regierungstruppen gehaltenen Stadt Artemivsk schlug ein Geschoss in einem Kindergarten ein, mindestens ein Mensch kam dabei ums Leben.

Der Schwerpunkt der Kämpfe konzentriert sich allerdings auf die Stadt Debaltzewe und die von dort nach Artemivsk führende Verbindungsstraße. Debaltzewe wird von der ukrainischen Armee gehalten, allerdings sollen die Soldaten von den prorussischen Separatisten eingekesselt worden sein. Die Stadt ist ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt zwischen den beiden Separatistenhochburgen Donezk und Luhansk.

Donezk und die Vororte stehen ebenfalls weiter unter Beschuss. Die Aufständischen erklärten, sie würden von ukrainischer Seite mit Mörsergranaten beschossen. “Über was für eine Waffenruhe reden wir hier?”, fragt eine Einwohnerin. “Es war nicht eine Minute ruhig. Die wollen uns vor der Waffenruhe loswerden, mit allem abschließen bis zum 15. Februar.”

Die sieben führenden Industriestaaten, die G7, haben die Konfliktparteien unterdessen zur Besonnenheit aufgerufen. Alle Seiten sollten die Bestimmungen des Minsk-II-Abkommens strikt einhalten und Handlungen unterlassen, die den Beginn der Waffenruhe erschweren würden.

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