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Österreich ändert Islamgesetz von 1912

Österreich ändert Islamgesetz von 1912
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Österreich hat die Finanzierung muslimischer Vereine und Moscheen aus dem Ausland verboten.

Mit der Regierungsmehrheit von Sozialdemokraten und Konservativen beschloss das Parlament in Wien eine Neufassung des Islamgesetzes von 1912.

Es soll künftig muslimisches Leben in Österreich umfassend regeln.

Islamische Verbände und Opposition kritisierten den Entwurf. Laut DIEPRESSE nannte der Chef der staatlichen türkischen Religionsbehörde Diyanet das Gesetz diskriminierend: Es werfe Österreich um 100 Jahre zurück.
Außen- und Integrationsminister Sebastian Kurz hatte zuvor für das Gesetz plädiert und erklärt, es gehe vor allem um die Einhaltung österreichischer Werte.

In Österreich leben etwa 500.000 Menschen muslimischen Glaubens.

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