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Angst vor neuen Beben: In Nepal verbringen Touristen und Einheimische die Nacht im Freien

Angst vor neuen Beben: In Nepal verbringen Touristen und Einheimische die Nacht im Freien
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Nach dem tödlichen Erdbeben in Nepal befürchten Einwohner und Touristen weitere Erdstöße. Mehrfach hatte es Nachbeben gegeben, so am Sonntag mit einer Stärke von 6,7 auf der Richterskala. In der Hauptstadt Kathmandu suchen die Menschen weiter Zuflucht unter freiem Himmel.

“Schon gestern haben wir hier draußen geschlafen, aus Angst vor Nachbeben. Die Hotels hier haben alle mehrere Etagen. Deswegen warten wir lieber hier bis die Situation klarer ist”, so ein französischer Tourist in Kathmandu. Hier wird das Ausmaß der Zerstörung sichtbar, die das stärkste Erdbeben in der Region seit mehr als 80 Jahren zurückgelassen hat. Weite Teile der Infrastruktur, nicht nur in der Hauptstadt, werden lange Zeit nicht benutzbar sein. In weiten Teilen Nepals werden Wasser und Lebensmittel knapp. Die Stromversorgung ist weitgehend ausgefallen, weil das Beben die Kraftwerke des Landes beschädigt hat.

Viele Familien fürchten weiter um Angehörigen, die unter den Trümmern verschüttet liegen könnten. Überall in Nepal kommen nun auch ausländische Retter zum Einsatz. Aus aller Welt kamen Hilfszusagen. Am Sonntag trafen erste Teams vor Ort ein.

Die Regierung des Landes hat erste Massenverbrennungen angeordnet. Nach offiziellen Angaben kamen bei dem Beben mindestens 2400 Menschen ums Leben.

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