Der Hoffnungsträger hat sich durchgesetzt. Mustafa Akinci konnte die Stichwahl um das Präsidentenamt in der international nicht anerkannten Republik
Der Hoffnungsträger hat sich durchgesetzt. Mustafa Akinci konnte die Stichwahl um das Präsidentenamt in der international nicht anerkannten Republik Nordzypern für sich entscheiden. Der liberale Politiker setzte sich mit 60,3 % der Stimmen gegen den konservativen Amtsinhaber Dervis Eroglu durch. Die Wahlbeteiligung lag bei 64 %.
Akinci zeigte sich nach seinem Erfolg euphorisch: “Erinnern sie sich an meine Worte: egal was die politischen Gegner machen, ungeachtet aller Drohungen und aller finanziellen Anreize; wenn die Zeit für einen Wechsel gekommen ist, kann sie nicht mehr gestoppt werden.”
Bald soll es wieder Gespräche über eine mögliche Wiedervereinigung Zyperns geben.
Ein Wähler meint: “Die Menschen wollen einen Wechsel. Vor allem soll eine Lösung auf Grundlage der Vereinbarungen von 1977 bis 1979 her. Wir unterstützen Akinci dabei. Das Zypern-Problem wird sicher in den kommenden fünf Jahren gelöst.”
Viele Zyprer hoffe, das mit Akincis Wahlerfolg nun neuer Schwung in die Wiedervereinigungsgespräche kommt.