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Anhaltende Proteste in Burundi - Nkurunziza beteuert: "Land ist sicher"

Anhaltende Proteste in Burundi - Nkurunziza beteuert: "Land ist sicher"
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Von Euronews
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Inmitten anhaltender Proteste in Burundis Hauptstadt Bujumbura hat Präsident Pierre Nkurunziza bekräftigt, das Land sei sicher. Auch die auf den 5

Inmitten anhaltender Proteste in Burundis Hauptstadt Bujumbura hat Präsident Pierre Nkurunziza bekräftigt, das Land sei sicher. Auch die auf den 5. Juni nach hinten verlegten Parlamentswahlen würden in Frieden und Sicherheit abgehalten werden, sagte Nkurunziza in einer Fernsehansprache. Vor den seit über drei Wochen anhaltenden Ausschreitungen sind laut UN bereits 105.000 Burunder geflohen, etwa 20 Menschen starben. “Viele Menschen sind nach Tansania, Ruanda und in die Demokratische Republik Kongo geflohen”, so der Präsident. “Andere sind per Flugzeug ins Ausland. Wir bitten die Flüchtlinge darum, zurückzukehren, denn das ganze Land ist friedlich und sicher.”

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Unterdessen droht in einem Lager für burundische Flüchtlinge in Tansania eine Cholera-Epidemie. Lokalen Behörden zufolge gab es bereits über 30 Tote. Laut Weltgesundheitsorganisation stieg die Zahl schwerer Durchfallerkrankungen innerhalb einer Woche von 15 auf 1000 Fälle.

Ein Putschversuch ranghoher Militärs war in der vergangenen Woche gescheitert. Die Proteste richten sich gegen Nkurunzizas Kandidatur für eine dritte Amtszeit. Laut Demonstranten widerspricht diese der Verfassung, die nur zwei Amtszeiten für Staatsoberhäupter vorsieht. Der Präsident argumentiert, dass er bei seiner ersten Amtszeit vom Parlament und nicht vom Volk gewählt worden sei.

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