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Fiat Chrysler zahlt Rekordstrafe und kauft über 500.000 Autos zurück

Fiat Chrysler zahlt Rekordstrafe und kauft über 500.000 Autos zurück
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Der Autobauer Fiat Chrysler muss eine Strafzahlung in Rekordhöhe an das US-Verkehrsministerium leisten. 105 Millionen Dollar, umgerechnet rund 95 Millionen Euro, muss das italienisch-amerikanische Unternehmen zahlen, weil es verspätet auf Sicherheitsmängel reagiert hatte. Das entschied die US-Behörde für Straßen- und Fahrzeugsicherheit NHTSA. Vor allem habe das Unternehmen Kunden zu spät über Ruckrufaktionen informiert, hieß es in einer Pressemittleilung. Insgesamt ginge es um 23 Rückrufaktionen, von denen rund 11 Millionen Fahrzeuge betroffen waren.

Nach amerikanischen Medienberichten erklärte sich Fiat Chrysler gleichzeitig dazu bereit, mehr als eine halbe Million Fahrzeuge wegen defekter Bauteile zurückzukaufen. Der Fehler kann zu einem Kontrollverlust über das Auto führen. Betroffen davon ist das Modell Ram. Es gehört zu den Verkaufsschlagern von Fiat Chrysler.

Der Autoriese verpflichtete sich zudem, einen von der US-Verkehrssicherheitsbehörde zugelassenen Kontrolleur einzustellen. 105 Millionen Dollar ist die höchste Strafe, die die Verkehrssicherheitsbehörde bisher verhängt hat. Fiat Chrysler hatte erst jüngst Millionen Fahrzeuge wegen unterschiedlicher Mängel zurückbeordert.