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Nordkorea „quasi im Kriegszustand“ nach Artillerieduell an der Demarkationslinie

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Von Christoph Debets
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Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un hat die Grenztruppen des Landes in höchste Gefechtsbereitschaft versetzt. Die Entscheidung fiel auf einer

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Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un hat die Grenztruppen des Landes in höchste Gefechtsbereitschaft versetzt. Die Entscheidung fiel auf einer Krisensitzung des Zentralen Militärausschusses der Kommunistischen Partei. Ab 17 Uhr Ortszeit befinde man sich an der Front “quasi im Kriegszustand”, hieß es in nordkoreanischen Medien.

Am Samstag läuft ein Ultimatum ab, das Nordkorea dem Süden gestellt hat. Falls der Süden bis dann seine Propaganda an der Grenze nicht einstelle, werde man die “Werkzeuge der psychologischen Kriegsführung zerstören” hatte der Norden gedroht.

Am Donnerstag war es nach südkoreanischen Angaben zu einem Schusswechsel zwischen Artillerieeinheiten beider Länder an der Grenze gekommen. Nordkorea hatte am Donnerstag eine Rakete auf den Süden abgefeuert. Vermutlich war ein Lautsprecher, mit dem der Süden Propagandasendungen in den Norden ausstrahlt das Ziel.

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