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Ungarn setzt harte Linie in Flüchtlingspolitik fort: Zaun künftig auch an rumänischer Grenze

Ungarn setzt harte Linie in Flüchtlingspolitik fort: Zaun künftig auch an rumänischer Grenze
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Von Euronews
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Nachdem Ungarn seinen Zaun an der Grenze zu Serbien vollständig geschlossen hatte, warteten am Mittwochmorgen in Horgoš tausende Flüchtlinge

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Nachdem Ungarn seinen Zaun an der Grenze zu Serbien vollständig geschlossen hatte, warteten am Mittwochmorgen in Horgoš tausende Flüchtlinge vergeblich auf die erneute Öffnung der Grenze. Die Flüchtlinge können Ungarn jetzt nur noch über zwei sogenannte Transitzonen oder Durchlasspunkte erreichen. Dort kann eine begrenzte Zahl an extrem verkürzten Asylverfahren durchgeführt werden.

Am Dienstagabend begab sich Serbiens Innenminister Nebojsa Stefanovic in die Nähe von Horgoš, wo Flüchtlinge im Freien campierten. Er bekräftigte, dass Serbien in der Flüchtlingskrise jetzt nicht alleine gelassen werden dürfe: “Unsere Aufgabe ist es, Serbien so sicher wie möglich zu machen. Aber gleichzeitig zu zeigen, dass wir uns um die Leute kümmern und human sind. Das hier ist ein europäisches Problem, es ist nicht leicht zu lösen, nicht einmal in einem einzelnen Land, besonders nicht in Serbien, das einer der kleinsten Staaten Europas ist.”

Wenige Stunden nach Schließung des letzten Schlupflochs im Grenzzaun zu Serbien kündigte die ungarische Regierung am Dienstag an, auch die Grenze zu Rumänien mit einem Zaun abzuriegeln.
Mit dem Zaun wolle Ungarn verhindern, dass sich Schlepper Ausweichrouten über Rumänien suchten, sagte Ungarns Außenminister Peter Szijjarto zu dem
geplanten neuen Grenzzaun. Mit dem Bau werde am ungarisch-serbisch-rumänischen Dreiländereck begonnen. Die rumänische
Regierung verurteilte den Plan umgehend.

Die Deutsche Presse-Agentur hat eine Infografik zu alternativen Fluchtrouten erstellt, auf die die Flüchtlinge künftig ausweichen könnten.

Nach der Schließung der serbisch-ungarischen Grenze: Alternative Fluchtrouten – aufbereitet von dpa_infografik</a> (fho) <a href="http://t.co/4b9CaRKsUP">pic.twitter.com/4b9CaRKsUP</a></p>&mdash; dpa (dpa) 15. September 2015

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