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Terroranschlag in der Türkei: Behörden verbieten Trauerveranstaltung

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Terroranschlag in der Türkei: Behörden verbieten Trauerveranstaltung
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Die türkischen Behörden haben eine Trauerveranstaltung für die Opfer des Terroranschlags von vor drei Tagen verboten. Ein Video zeigt Polizisten, die Demonstranten daran hindern, sich dem Gedenkmarsch anzuschließen. Der Gouverneur von Istanbul erklärte, die Versammlung werde aufgrund der “sensiblen Lage” nicht erlaubt.

“Die Menschen haben entschieden, zwei Tage zu streiken”, so der Chef der prokurdischen Partei HDP, Selahattin Demirtaş. “Die Polizei geht überall gegen Streikende vor, auf Befehl. Nicht einmal drei Menschen dürfen sich versammeln, um der Toten zu gedenken. Nur Ministerpräsident Davutoğlu darf das. Sie nehmen uns unsere Beerdigungen.”

Ministerpräsident Ahmet Davutoğlu hatte am Dienstag der 97 Opfer des Anschlags in Ankara gedacht. Er legte am Ort des Attentats Blumen nieder und betete für die Toten.

Zur selben Zeit versammelten sich Hunderte Studenten vor der Universität Ankara, um um die Toten zu trauern. Sie hielten um 10.04 Uhr eine Schweigeminute ab, der Zeitpunkt, als die beiden Sprengsätze detonierten.

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