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Jordanien geht gegen Muslimbruderschaft vor

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Von Christoph Debets
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Jordanische Sicherheitskräfte haben die Zentrale der islamistischen Muslimbruderschaft in der Hauptstadt Amman geschlossen. Die Bruderschaft steht in

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Jordanische Sicherheitskräfte haben die Zentrale der islamistischen Muslimbruderschaft in der Hauptstadt Amman geschlossen. Die Bruderschaft steht in enger Verbindung zur radikalislamischen Hamas. Sie fordert demokratische Reformen in Jordanien, greift die Monarchie aber nicht an. Die Behörden gaben der Bruderschaft keine Begründung für ihren Schritt. Die Bruderschaft sprach von einer “überraschenden und illegalen Aktion” der Behörden.

“Zweifelsohne übt die Regierung Druck auf die Bruderschaft aus. Und dieser Schritt der Regierung steht nicht im Einklang mit den Gesetzen und in Widerspruch zu ihrer Behauptung, sie wolle Demokratie und einen politischen Dialog”, erklärte der Sprecher der Bruderschaft Badi al-Rafaiah

Die Bruderschaft arbeitet seit Jahrzehnten legal in Jordanien und genießt ansehnliche Unterstützung in der Bevölkerung. Ihr politischer Arm, die Islamische Aktionsfront, ist die größte Oppositionspartei Jordaniens. Sie wird vor allem von den Palästinensern unterstützt, die in Führungspositionen Jordaniens stark unterrepräsentiert sind.

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