Eilmeldung
This content is not available in your region

Kenia: Tumulte bei Protesten - Oppositionelle fürchten Wahlbetrug

euronews_icons_loading
Kenia: Tumulte bei Protesten - Oppositionelle fürchten Wahlbetrug
Schriftgrösse Aa Aa

In der kenianischen Hauptstadt Nairobi ist es bei Protesten Oppositioneller zu Ausschreitungen gekommen. Polizei und Paramilitärs setzten Wasserwerfer und Tränengas ein. Aus den Reihen der Demonstranten flogen Steine. Auch in der Hafenstadt Kisumu gab es Tumulte bei Protesten. Die Demonstranten fordern angesichts der Präsidentschaftswahlen im kommenden Jahr die Auflösung der Wahlkommission.

Die Wahlkommission ist unglaubwürdig.

Peter Anyang’ Nyong’O ist Teil des Oppositionsbündnisses Cord, das bereits die Wahlen 2013 angezweifelt hatte: “Die Wahlkommission ist unglaubwürdig. Sie hat die letzte Wahl nicht richtig beaufsichtigt und seit dem hat sich nichts verändert, also können wir nicht bei der nächsten Wahl wieder die gleiche Wahlkommission haben. Wir wollen dem Land keine Probleme bereiten. Wir wollen, dass die Mitglieder der Kommission integer sind, so wie es 1997 war, als sich alle an der Wahl beteiligten Parteien auf die Beobachter geeinigt haben.”

2013 war der Regierungswechsel trotz der Wahlfälschungsvorwürfe der Opposition weitestgehend friedlich verlaufen. 2007 hatte es schwere Ausschreitungen gegeben, die das Land an den Rande eines Bürgerkrieges führten. Bei dem Gewaltausbruch zwischen ethnischen Gruppen wurden etwa 1200 Menschen getötet und Hunderttausende in die Flucht getrieben.

Euronews kann nicht mehr über Internet Explorer abgerufen werden. Der Browser wird von Microsoft nicht aktualisiert und unterstützt die neuesten technischen Entwicklungen nicht. Wir empfehlen Ihnen, einen anderen Browser wie Edge, Safari, Google Chrome oder Mozilla Firefox zu benutzen.