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Wahlen in Portugal: Über 300.000 Portugiesen wählen mobil

DATEI (12/10/2025): Eine Frau überprüft in einem Wahllokal für die portugiesischen Kommunalwahlen in Lissabon, wo sie ihre Stimme abgeben kann.
DATEI (12/10/2025): Eine Frau überprüft in einem Wahllokal für die portugiesischen Kommunalwahlen in Lissabon, wo sie ihre Stimme abgeben kann. Copyright  Armando Franca/Copyright 2025 The AP. All rights reserved
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Von Manuel Ribeiro  & euronews
Zuerst veröffentlicht am
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Rund 309.000 Wähler haben bereits die mobile Stimmabgabe beantragt, die es ihnen ermöglicht, den ganzen Tag über im Voraus für die Präsidentschaftswahlen am 8. Februar zu stimmen. António José Seguro und André Ventura sind die Kandidaten, die in dieser zweiten Runde antreten.

In Portugal werden rund 309.000 Wähler an diesem Sonntag im Rahmen der mobilen Stimmabgabe ihre Stimme für die zweite Runde der Präsidentschaftswahlen am 8. Februar abgeben. Nach Angaben der portugiesischen Nachrichtenagentur Lusa ist die Zahl der Wähler, die vorzeitig abgestimmt haben, im Vergleich zur ersten Runde um 90.000 gestiegen.

Laut dem Generalsekretariat des Ministeriums für Innere Verwaltung (MAI) stammen 300.839 Wähler vom portugiesischen Festland, 3.951 aus der Autonomen Region Madeira und 3.711 von den Azoren.

Die Bezirke mit den meisten für die mobile Stimmabgabe registrierten Personen sind Lissabon (89.689), Porto (50.518), Setúbal (26.580), Braga (17.601), Aveiro (17.257), Faro (16.621), Coimbra (15.035), Santarém (12.242) und Leiria (11.663).

Änderungen der Wahllokale wegen Sturm Kristin

Aufgrund der Schäden, die das Sturmtief Kristin in der vergangenen Woche verursacht hat, mussten die Wahllokale in Leiria sowie in fünf weiteren Gemeinden – Vieira do Minho, Alvaiázere, Torres Vedras, Alcácer do Sal und Silves – verlegt werden.

Eine vorzeitige Stimmabgabe ist zudem für rund 1.118 hospitalisierte Personen sowie 3.777 Gefängnisinsassen vorgesehen. Am 2. und 3. Februar werden Vertreter der Kommunen Krankenhäuser und Haftanstalten aufsuchen, um die Stimmen dieser Bürger einzusammeln.

Die mobile vorzeitige Stimmabgabe ermöglicht es Wählern, ihr Wahlrecht vor dem eigentlichen Wahltag auszuüben, sofern sie sich zuvor registriert haben. Wer dies nicht getan hat, kann dennoch am Wahltag selbst abstimmen.

Die Stichwahl zur Präsidentschaft findet am Sonntag, dem 8. Februar, zwischen dem Sozialisten António José Seguro und dem rechtspopulistischen André Ventura statt – den beiden Kandidaten, die in der ersten Runde am 18. Januar die meisten Stimmen erhielten. Seguro kam damals auf 31,12 Prozent, Ventura auf 23,52 Prozent.

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