Frankreich: Bewegender Abschied von ermordetem Priester

Frankreich: Bewegender Abschied von ermordetem Priester
Von Euronews
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Frankreich hat in einer bewegenden Feier Abschied von dem Priester Jacques Hamel genommen.

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Frankreich hat in einer bewegenden Feier Abschied von dem Priester Jacques Hamel genommen. Der Geistliche war vor einer Woche von islamistischen Gewalttätern getötet worden. Rund 2000 Menschen versammelten sich in der Kathedrale von Rouen, unter ihnen auch Innenminister Bernard Cazeneuve. Die Schwester des Toten beschrieb ihren Bruder als einen Mann der Barmherzigkeit und Liebe. Sie berichtete, wie er während seines Militärdienstes in Algerien den Offiziersrang ablehnte, weil er nicht den Befehl zum Töten geben wollte.

Thousands attend funeral for Fr. Jacques Hamel, slain French priest, in Rouen: https://t.co/EulqcuxVErpic.twitter.com/auxaNdqHyU

— Jesuit News (@jesuitnews) 2. August 2016

“Ich bin keine Katholikin und nicht religiös”, so eine Frau vor der Kathedrale. “Ich bin hier aus Empörung, weil ich ein Zeichen gegen den Terror setzen möchte.” Ein Mann erklärte: “Als muslimischer Bürger ist es mir wichtig, hier dabei zu sein. Es ist wichtig, hier zu sein, bei den Gläubigen, meinen Landsleuten und Verbundenheit zu zeigen.” Eine Frau berichtete: “Ich kannte den Priester ein wenig, ich habe früher in Saint-Etienne-du-Rouvray gelebt. Das hat mich sehr berührt, und es ist absolut inakzeptabel, dass einem Menschen Schaden zugefügt wird, der nur das Beste für die Anderen will.”

Die Erzdiözese Rouen nimmt Abschied von ihrem ermodeten Priester Jacques Hamel. Er ist in unseren Gebeten! https://t.co/8JtrhOgfE3

— katholisch.de (@katholisch_de) 2. August 2016

Die anschließende Beisetzung fand im engen Familienkreis statt. Zwei islamistische Gewalttäter hatten den 85-Jährigen seiner Kirche in der Nähe von Rouen mit Messerstichen brutal getötet. Der Überfall auf den wehrlosen Priester hatte in Frankreich Wut und Empörung ausgelöst. Islamistische Gewalttäter haben in Frankreich seit Januar letzten Jahres mehr als 200 Menschen getötet.

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