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Deutsche Industrie zeigt Schwäche

Deutsche Industrie zeigt Schwäche
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Schwache Nachfrage aus der Euro-Zone bremst das Neugeschäft der deutschen Industrie. Die Betriebe sammelten im Juni 0,4% weniger Bestellungen ein als im Vormonat. Wirtschaftexperten hatten mit einem Anstieg von 0,6% gerechnet, nach einem kleinen plus von 0,1% im Mai. Experten sehen in den Zahlen einen Dämpfer, vor allem im Fahrzeugbau schwächelte teilweise die Nachfrage. Für Spannung sorgt die Frage, ob sich das Votum der Briten für einen EU-Austritt niederschlägt. Bisher hat die deutsche Wirtschaft eher gelassen reagiert. Allerdings schwächelte im Juni die Auslands-Nachfrage der Industrie. Hier gab es insgesamt ein Minus von 1,2%, die Aufträge aus dem Euro-Raum brachen um 8,5% weg. Alarmierend seien die Zahlen insgesamt jedoch nicht. Nach Regionen betrachtet ist die schwache Nachfrage auf sinkende Aufträge aus Ländern der Eurozone zurückzuführen. Hier lag der Rückgang bei 8,5 Prozent. Das restliche Ausland fragte dagegen mehr nach als zuletzt. Hier lag der Zuwachs bei 3,8 Prozent. Nach Gütergruppen betrachtet gingen die Bestellungen vor allem bei Konsum- und Vorleistungsgütern zurück. Auch bei den Investitionsgütern waren sie rückläufig, allerdings weniger stark.